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Ähnlich den CoD-Killstreaks erhaltet Ihr nach mehreren geschafften Wellen Gimmicks wie Luftschläge & Co. Und natürlich können – wie in der Kampagne – gefallene Ghosts von den Kollegen wiederbelebt werden auch Gimmicks wie die Sensor-Granate oder die Flugdrohne kommen im ‘Guerrilla’-Modus zum Einsatz. Die leider nur vier ‘Guerrilla’-Karten orientieren sich thematisch an Settings der Kampagne, können grafisch aber nicht Schritt halten. Praktischerweise können sich nicht nur Online- und System-Link-Spieler zusammenschließen, sondern auch Splitscreen-Soldaten einsteigen das ist übrigens der einzige Modus in Future Soldier, wo mehrere Spieler an einer Konsole daddeln dürfen.
Im eigentlichen Mehrspieler-Part (genannt ‘Rivalitätsmodus’) geht es taktischer zur Sache: Dort balgen sich zwei Sechser-Teams auf zehn Karten in vier Spielvarianten. Meist gilt es, sich häufig ändernde, taktische Ziele auf der Karte zu erfüllen – natürlich während Ihr munter von allen Seiten beschossen werden. Natürlich gewinnt am Ende die Seite, die mehr Punkte macht. In puncto Einsteigerfreundlichkeit unterscheidet sich dieser Modus klar vom Mehrspieler-Part eines Call of Duty: Während der ganze Menükram (aus drei Charakterklassen wählen, Soldaten & Waffen konfigurieren, Clans bilden, Erfahrungspunkte sammeln und bis Level 50 aufsteigen, Ausrüstung freischalten etc.) schnell in Fleisch und Blut übergeht, müsst Ihr Euch den Spielspaß auf den Karten mühsam erarbeiten. Wer blindlings über die Maps stürmt, hat wenig Chancen – auch wenn er ein Ballermeister ist. Hier murkst Euch ein getarnter Sniper ab, dort lauft Ihr ins vereinte Mündungsfeuer klug vorgehender Gegnergruppen. Ein Kniff beim Einsteigen unterstützt des Vorgehen im Team: Wer draufgeht, darf beim Respawn entscheiden, ob er auf der Basis neu auftaucht oder aber direkt zu einem noch lebenden Kollegen springt. Das sorgt dafür, dass Ihr gleich wieder bei Euren Leuten seid, ist aber auch gefährlich – manchmal sterbt Ihr schon nach wenigen Sekunden erneut. Ein Killcam, die zeigt, wer Euch wie abgemurkst hat, ist ebenfalls an Bord praktischerweise wird dort auch der Gesundheitszustand Eures Mörders eingeblendet. Grafisch begeistert der ‘Rivalitätsmodus’ ebenso wenig wie der Guerrilla-Part – die Optik geht in Ordnung und läuft flüssig – das Wow-Erlebnis sucht Ihr aber lieber in der Kampagne von Future Soldier. Während unserer online verlebten Stunden gab’s einen kurzen Ausfall der Ubi-Server (dann waren die erspielten Erfahrungspunkte einer Partie weg) Matches kamen und kommen in allen Spielvarianten ohne Probleme zustande, Host-Migrationen klappten (auf der Xbox 360) meist problemlos und schnell. Das erste DLC-Paket steht übrigens schon fest: Neue Karten, ein weiterer Multiplayer-Modus und zusätzliche Waffen sind ab 3. Juli für 10 Euro erhältlich.









Einziger Kritikpunkt ist die 08/15 Story. Das das aktuell auch anders geht zeigt Spec Ops The Line. Aber der Multiplayer ist der Hammer. Die Grafik ist an manchen Stellen auch extrem beeindruckend. Allerdings fallen hier die Zwischensequenzen zwischen den Missionen negativ auf. Dort sehen die Charaktere schon arg billig aus. Nach der Max Payne 3 Enttäuschung war es echt ein Lichtblick. Bin mal auf die Wertung von Spec Ops gespannt. Mich hat die Story und die teils groben Szenen echt vom Hocker gehauen.
Schließe mich Klinnik vorbehaltlos an!!!
Soweit der beste Shooter dieses Jahr. Ich bezweifel auch, dass mich die noch ausstehenden noch einmal so erfrischen werden wie GRFS. Der Drohneneinsatz und die damit verbundenen taktischen Finessen sind klasse. Die drei Mittstreiter sind einfach zu delegieren und die Szenarien fast ausnahmslos schön und fordernd. Da ich nicht so der Ego-Shooter-Multiplayer bin, stört mich der fehlenede Splittscreen-Koop sehr. Die uPlay-Code Geschichte betrifft mich zwar nicht, empfinde derartige Gängelung aber immer noch als extreme Dreistigkeit und Gier.Mir ist auch nach Lektüre des Tests nicht klar, warum hier ganze 7% weniger Spielspaß vergeben wurden als bei den CoDs?! Ich würde eher 3% drauflegen.