Giants: Citizen Kabuto – im Klassik-Test (PS2)

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Auf einem abgelegenen Planeten irgendwo in den Weiten des Alls treffen schwer bewaffnete Welt­raum-Söld­ner, eine magisch begabte Wassernixe sowie ein turmhoher God­zilla-Verschnitt aufeinander. Jede dieser unterschiedlichen Fraktionen trägt ihren ganz persönlichen Zwist mit den bösen Sea Reapers aus, einer Bande von Ali­ens, die die friedfertige Rasse der Smar­ties brutal unterjocht. Und jetzt ratet mal, wer die kleinen Gestalten befreien darf?

Giants lässt Euch nacheinander in die Haut von drei Protagonisten schlüpfen, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Zunächst stapft Ihr mit Mecc-Söldner-Chef Baz und seiner Truppe über das 3D-Terrain des unbekannten Planeten. Aus der Third-Person-Perspek­tive beobachtet Ihr das Geschehen, wahlweise könnt Ihr auch in eine Ego-Sicht umschalten. Mit einem umfangreichen Waffenarsenal sowie allerlei explosivem Spielzeug von der Mine bis zur Allzweck-Bombe ballert Ihr Euch durch Alien-verseuchte Inseln bis zu der Basis der Sea Reaper. Diese machen Euch mit Geschütztürmen, Scharf­schützen und Zauberkräften zu schaffen, dafür unterstützen Euch die dankbaren Smarties mit frischer Munition aus ihren überall verteilten Shops.

Kaum habt Ihr Euch mit den kleinen Winz­lingen angefreundet und ihnen beim Basis-Bau geholfen, wechselt Ihr auch schon zu der abtrünnigen Sea-Reaper-Dame Delphi. Das zierliche Mä­del wehrt sich mit Schwert und Bo­gen, effektiver ist allerdings ihre Zauber­kraft. Feuerregen, Zeitstopp oder Tele­portation sind nur einige der übersinnlichen Fähigkeiten, die Delphi im Kampf gegen ihre Artgenossen nutzt. Dritter im Bun­de ist der dicke Kabuto, der gewöhnliche Gegner einfach auffrist und mit Vorliebe Häuser oder Geschütze niedertrampelt. Bei argen Schwierigkeiten sorgt der große Kerl durch asexuelle Fort­pflanzung per selbstgelegtem Ei für Unterstützung. Der geschlüpfte Spross hilft Papi Kabuto dann fleißig beim Zer­stören. Zusammen­gehalten wird die wirre Geschichte von zahllosen Sequenzen in Spielgrafik, die gleichzeitig als Ein­wei­sung in die Missionen dienen. Damit Ihr bei den teils recht knackigen Ein­sät­zen nicht verzweifelt, dürft Ihr jederzeit auf Memory-Card sichern. Ein orchestraler Soundtrack voller bombastisch arrangierter Stücke sorgt für die passende akustische Untermalung.

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Rudi Ratlos
9. Dezember 2020 11:40

Das war für den PC ganz witzig – leider aber auch recht knackig.