GigaBash – im Test (PS4)

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Wenn die Macher schon selbst Spiele wie Super Smash Bros., Power Stone und War of the Monsters als Inspirationsquelle nennen, wollen wir nicht groß widersprechen. Allerdings ist der Nintendo-Klopper nur entfernt erkennbar, die anderen beiden dafür überdeutlich.

Bis zu vier Kaiju-Kreaturen, die sichtlich von japanischen Ikonen inspiriert sind, steigen in eine aus erhöhter, quasi-isometrischer Perspektive abgefilmte Arena und verkloppen sich dabei kräftig, Kollateralschäden in der Umgebung sind natürlich mit einkalkuliert. Das Kampfsystem ist schnell begriffen und vielleicht eine Spur zu schlicht, außerdem wirkt es nicht ganz ausgewogen, da mache Angriffe spürbar stärker oder unhandlich ausfallen. Ein handfestes Problem ist das aber nicht, weil im Krawall das Chaos regiert und das mit überaschend detailverliebter Optik und stabiler Bildrate sauber in Szene gesetzt ist.

Solisten verlieren allerdings recht flott die Motivation, da für sie nur vier kurze und wenig spannende Kampagnen vorgesehen sind und Duelle mit KI-Gegnern wenig Charme entfalten. Habt Ihr dagegen ein paar Kumpel zur Hand (oder seid mit Online-Matches auch zufrieden, bietet GigaBash mit Minispielen, verschiedenen Gefechtskonstellationen und erfreulich vielen Arenen und Kreaturen genug, um auch längerfristiger zu unterhalten.

Nicht unbedingt originelle, aber flotte Monsterklopperei, die für gesellige Spieler ordentlich Haudrauf-Spaß bieten kann.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound