Gleamlight – im Test (Xbox One)

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Auf den ersten Blick macht Gleamlight durchaus etwas her: Die Umgebung, durch die Ihr einen kleine Kreatur (die ein Zwilling von Orko aus “Masters of the Universe” sein könnte) führt, hat unverkennbar Glasmalkunst als Vorbild auserkoren. Doch der positive Eindruck verfliegt rasch, sobald Ihr zu spielen anfängt: Das magere Plattformgehüpfe und fade wie zähe Eindreschen auf vereinzelte Gegner lässt Euch nämlich konsequent alleine – es gibt keinerlei Bildschirmanzeigen und wenn Ihr bei belanglosen Bosskämpfen eine Zusatzfähigkeit gewinnt, wird die nicht erklärt. Trefft Ihr im nächsten Abschnitt auf ein Hindernis, das Ihr vorher nicht überwinden konntet, hilft nur planloses Ausprobieren, welcher Knopf vielleicht was Neues auslösen könnte.

Die Entwickler wollen das als besonders immersiv verkaufen, tatsächlich ist Ihr Spiel aber einfach plan- und lieblos abgewickelt. Dass die Steuerung nicht besonders gut von der Hand geht und die Levels langweilig gestaltet sind, macht die Enttäuschung komplett. Da ist die Tatsache, dass die Spielzeit gerade mal die Stundenmarke überspringt, direkt eine Erleichterung.

Hinter der soliden Glasmalkunst-Hülle verbirgt sich ein ebenso kurzes wie spaßarmes Hüpf-Abenteuer, das eine spielerische Fehlentscheidung an die nächste reiht.

Singleplayer37
Multiplayer
Grafik
Sound