Godzilla – im Test (PS4)

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Ihr kennt Godzilla nicht? Dann gibt es hier einen schnellen Abriss: eine durch atomare Strahlung auf Hochhaus-Größe angewachsene Echse zerlegt Metropolen in Schutt und Asche. Nach zahlreichen, hauptsächlich japanischen Filmen trampelt das Riesenvieh nun auf PS3 und PS4 alles zu Klump.

Bei Godzilla von einer grafischen Enttäuschung zu sprechen, wäre eine sträfliche Untertreibung – das Spiel sieht potthässlich aus! Von den Animationen des Monsters über die breiige Stadtkulisse bis hin zu Effekten wie Feuer und Rauch erreicht die Optik kaum PS3-Niveau. Spielerisch geht der aggressiven Amphibie nach ungefähr fünf Minuten die Luft aus: Im Modus ”Meister der Zerstörung” kloppt Godzilla Gebäude und Militärfahrzeuge kaputt, zerstört große Generatoren und nimmt sich dazwischen diverse Monster zur schuppigen Brust, die aus den Filmen stammen. Mit jedem abgeschlossenen Level wächst die Bestie an. Alternativ verteidigt Ihr als eine der besagten Kreaturen das Gebiet gegen Godzillas Angriff. Eine Fernsehmoderatorin kommentiert das Geschehen, außerdem könnt Ihr an bestimmten Stellen Aufnahmen des Ungeheuers machen.

Bei ”König der Kaiju” tretet Ihr mit Godzilla gegen andere Biester im Zweikampf an. Online kloppen sich bis zu drei mutierte Viecher in einem zuvor gewählten Abschnitt. Der abwechslungslose Spielablauf und die träge Steuerung machen Godzilla zum riesigen Langweiler.

Sascha Göddenhoff meint: Bei Godzilla fällt mir immer zuerst der gleichnamige Song der Band Blue Öyster Cult ein. Der ist aus meiner Sicht besser als jeder Film mit dem Monster. Was ich von dem Spiel halte? Nicht viel, denn vor allem Tristesse dominiert das Geschehen. Die träge Steuerung erkläre ich mir noch mit Godzillas Masse, doch der lahme Spielablauf hätte mit anderen Aufgaben und Umgebungen aufgelockert werden können. Übrig bleibt eine gerade noch durchschnittliche Zerstörungsorgie.

  • mit einem hässlichen Godzilla das hässliche Tokio zerstören
  • Kämpfe gegen andere hässliche Biester, z.B. Mothra oder Super Mechagodzilla
  • Online-Kloppe mit bis zu 3 Monstern
  • die Grafik kaputt machen
  • den Spielspaß kaputt machen

Die Langeweile ist größer als Godzilla: grafisch sehr schlechte Zerstörungsorgie ohne spielerischen Anspruch.

Singleplayer50
Multiplayer
Grafik
Sound
16 Kommentare
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Vreen
5. September 2015 10:20

Seh ich ähnlich. Pacific rim war besser aber schlecht war edwards godzilla nun wirklich auch nicht. Das cranston als wesentlich interessantere Hauptfigur so früh gestorben ist und durch seinen unterkühlten, facettenlosen filmsohn ersetzt wurde, mit dessen ruderübernahme die klischeehafte Perspektive des Militärs inklusive den üblichen pathetischen schwachheiten kommen musste, hat mich auch sehr gestört. Das hätte man smarter, realistischer, kurz viel besser konzeptionieren können.Aber erstens hat der Film noch ganz andere Qualitäten, welche bei einem Film über den Kampf von riesenmonstern vielleicht auch etwas mehr Fokus verdient hätten, und zweitens ist es ein Hohn zu behaupten, der Emmerich godzilla wäre der bessere Film. Denn egal wie man drauf guckt, das ist er nicht. Und wenn einen der typische amerikanische Pathos stört, und man deshalb den Emmerich godzilla besser findet als den von edwards, hat man den von Emmerich wohl nicht verstanden. Ich meine, die hauptfigur erforscht anfangs atomare Kontamination der Umwelt durch chernobyl, und später ein Monster das durch die atomwaffentests der Franzosen entstanden ist, wofür sich der extrem klischeehafte französische geheimagent am Ende auch entschuldigt. Bei einem Amerikaner. Die oberste moralische Instanz bei sauereien mit Atomkraft sind also die Amerikaner. Die einzige Nation, die jemals Atomwaffen gegen ein anderes Volk eingesetzt hat und die hunderte ihrer eigenen Soldaten bei Atomwaffen Tests in der wüste verstrahlt haben.

Omnibot
5. September 2015 1:07

Sxyxs schrieb: Ich hab erst gemerkt wie gut Emmerichs Version ist als ich die von Edwards sah.Emmerich versucht wenigstens gar nicht einen auf pseudoAnspruch zu machen sondern lässt Godzilla munter im Popcorn klischee watten,aber Edwards versucht in Abrams-Manier alles reinzupacken,Familienkitsch,probleme mit Dad,eine Quadrillion Zufälle(Dad Godzillaforscher u aufspürer,Sohn Soldat u Godzillabekämpfer,Sohn des Sohns muss vor Godzilla gerettet werden ,von LA bis Tokyo läuft man sich ständig übet den Weg usw usw) die einem echt den Film versauen.hab den Film 20 minuten vor schluss ausgemacht u werd mich erst dazu überwinden ihn zuende zu gucken wenn die Handlung vergessen.—————————————-ok, die story ist nicht der hammer, aber ist bei einem godzilla-film jetzt nicht so von bedeutung. wichtiger sind die monsterkämpfe… und die sind beim neuen godzilla gut. die relativ gemächlichen battles sind gut nachvollziehbar und schön anzusehen (im vergleich zu den z.B. völlig überdrehten und effektversauten schlägereien eines transformer movies). der film wirkt als ein schönes kunstwerk im vergleich zum emmerich godzilla der einfach absolut typische hollywood scheisse darstellt und die atmosphäre der godzilla-filme in keinster weise einfängt! ich bin ehrlichgesagt erstaunt über die vielen schlechten kritiken hier im forum über den neuen godzilla.. mich hat er überzeugt. aber pacific rim fand ich auch besser… 😉

SxyxS
4. September 2015 20:20

[quote=Vreen]

fairerweise muss man sagen: ja, godzilla ist grottenhässlich, das gameplay ist möhre, es ist technisch eine zumutung, ABER nach einer weile kommt man durchaus rein und es fängt an etwas spaß zu machen. ich war auch schockiert als ich es reingeschmissen hab, aber hab letztendlich doch 2 drittel der trophäen geholt und hatte spaß. das größte problem ist eigentlich, dass manche gegner einfach moves haben, die einen quasi chancenlos platt machen, was das ganze extrem unfair macht. zum glück kann man den spieß umdrehen, wenn man das jeweilige vieh freigespielt hat. mit biolante bsw ist man unbesiegbar wenn man weiss wie.

jedenfalls ist es für trash und godzillafans durchaus einen zock wert, aber auf keinen fall vollpreis.

[/quote]du hast ne tapferkeitsmedaille verdient

Marc29101971
4. September 2015 13:35

Und der Film war auch schon übel!

Pariah
3. September 2015 18:19

Der letzte Godzilla-Streifen war wirklich eine Zumutung. Anstatt eines anständigen Kaiju-Rambazambas wurde eine halbgare Familienaufstellung mit Soldatenpathos und sinnfreien Dialogen geboten. Das einzig Positive daran war für mich, dass ich Guillermo del Toros “”Pacific Rim”” rückblickend umso mehr zu schätzen gelernt habe. Auch nicht perfekt, aber um Meilen schöner, interessanter und actionreicher.

Vreen
3. September 2015 16:23

fairerweise muss man sagen: ja, godzilla ist grottenhässlich, das gameplay ist möhre, es ist technisch eine zumutung, ABER nach einer weile kommt man durchaus rein und es fängt an etwas spaß zu machen. ich war auch schockiert als ich es reingeschmissen hab, aber hab letztendlich doch 2 drittel der trophäen geholt und hatte spaß. das größte problem ist eigentlich, dass manche gegner einfach moves haben, die einen quasi chancenlos platt machen, was das ganze extrem unfair macht. zum glück kann man den spieß umdrehen, wenn man das jeweilige vieh freigespielt hat. mit biolante bsw ist man unbesiegbar wenn man weiss wie.jedenfalls ist es für trash und godzillafans durchaus einen zock wert, aber auf keinen fall vollpreis.

SxyxS
3. September 2015 14:25

[quote=Omnibot]

ich find den godzilla film von gareth edwards ziemlich gut. aber emmerichs version ist üüüüübel.

[/quote]Ich hab erst gemerkt wie gut Emmerichs Version ist als ich die von Edwards sah.Emmerich versucht wenigstens gar nicht einen auf pseudoAnspruch zu machen sondern lässt Godzilla munter im Popcorn klischee watten,aber Edwards versucht in Abrams-Manier alles reinzupacken,Familienkitsch,probleme mit Dad,eine Quadrillion Zufälle(Dad Godzillaforscher u aufspürer,Sohn Soldat u Godzillabekämpfer,Sohn des Sohns muss vor Godzilla gerettet werden ,von LA bis Tokyo läuft man sich ständig übet den Weg usw usw) die einem echt den Film versauen.hab den Film 20 minuten vor schluss ausgemacht u werd mich erst dazu überwinden ihn zuende zu gucken wenn die Handlung vergessen.

Walldorf
3. September 2015 11:46

50% ist aber noch sehr wohlwollend.Ich frage mich, was Namco reitet so einen Mist hierzulande zu veröffentlichen. Die sollen lieber mal an einem Ridge Racer für PS4 und One werkeln, da wären die Ressourcen besser aufgehoben als in einer teuren Godzilla-Lizenz.

3. September 2015 10:32

Film und Spiel sind auf gleichem Niveau!!!

Master Stifla
2. September 2015 23:57

Pflichtkauf.Für Leute die auf Müll stehen.He,he.

Danijel78
2. September 2015 23:08

Hatte wirklich auch gehofft das es wenigstens spassiger Trash ist. Aber das ist es nicht, es ist wirklich einfach nur mies. Absolute Enttäuschung! Selbst von Optik auf PS3-Niveau zu sprechen ist noch schmeichelhaft. Selbst auf PS2 säh es unterirdisch aus.

Max Snake
2. September 2015 20:52

Godzilla von 2014 hat mich gut unterhalten.

Omnibot
2. September 2015 20:42

ich find den godzilla film von gareth edwards ziemlich gut. aber emmerichs version ist üüüüübel.

SxyxS
2. September 2015 20:40

Wo Atari u Namco draufsteht kann nur Qualität drin sein.Ich hege ja immer noch die leise Hoffnung dass es spassiger Trash ist den man nebenbei zocken kann,aber bisher sieht es so aus als ob die Qualität der des Films entspricht-also nur mies.

Thomas Nickel
2. September 2015 18:11

Die Original-Godzillas rocken. Aber der aktuelle Streifen von Gareth Edwards ist einfach nur noch hundsmiserabel.

cyberoli
2. September 2015 17:33

Die Wertung passt zum Niveau der original japano Gozilla-Filme. Also alles im grünen Bereich.