Gothic 1 Remake – im Test (PS5)

1
63
Zurück
Nächste

Meinung

Sönke Siemens meint: Auch das grafisch aufgemotzte Remake schafft, was das Original damals so grandios hinbekam: Es vermittelt mir – wie kaum ein anderes RPG – das Gefühl, vom absoluten Nobody zum strahlenden Helden aufzusteigen. Vor allem die ersten drei bis vier Stunden sind gnadenlos. Selten habe ich in den letzten Wochen so oft ­Spielstände neu geladen! Ist diese Durststrecke überwunden, steigt die Immersion aber kontinuierlich. Gothic-Kenner werden sich außerdem über jede Menge zusätzliche Quests, eine in vielen Bereichen sinnvoll vergrößerte Spielwelt, mehr Ork-Geschichte sowie erweitertes Klettern und Tauchen freuen. Umso mehr bin ich von der Konsolenumsetzung enttäuscht. Selbst auf einer PS5 Pro läuft das Spiel nur mit 30 fps, die Menge an verbleibenden Bugs ist ernüchternd und die Tatsache, dass Abstürze sogar Auto- und Quicksaves zerstören, ist ein No-Go. So gerne ich es wollte, aber in diesem Zustand erhält die Konsolenversion leider nicht die Empfehlung, die sie eigentlich verdient gehabt hätte.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Max Snake
10. August 2026 14:03

Grad den Kritik, bei Absturz wird die Auto- und Quick Save zerstört, kann ich Gothic 1 Remake auf Konsolen nicht spielen. Es tut mir leid.