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Natürlich habt Ihr wie immer die Gelegenheit, nebenbei auch weniger gesetzeswidrige Tätigkeiten auszuführen: Verdient z.B. als Taxifahrer oder Feuerwehrmann ein paar Dollar. Ein spaßiger Neuzugang ist die Möglichkeit, sich als Verkäufer für Autos oder Motorräder zu betätigen: Kutschiert einen kaufwilligen Kunden durch die Gegend, um ihn von den Vorzügen des Vehikels zu überzeugen.
Toni ist ein fähiger Bursche, der mehr kann als sein GTA 3-Kollege, aber nicht so viel wie CJ aus San Andreas: So klaut Ihr nicht nur vierrädrige Boliden, sondern schnappt Euch auf Knopfdruck auch Motorräder; Flugzeuge und Hubschrauber ergattert Ihr dagegen nicht. Außerdem solltet Ihr Euch von Gewässern fern halten – Euer Mafioso ist zwar ein harter Bursche, aber zugleich Nichtschwimmer.
Auf der Heimkonsole profitiert Liberty City Stories von der besseren Leistung: Die Grafik hat zwar nicht die Qualität der speziell für die Hardware entwickelten Teile, wartet aber mit belebteren Straßen auf als das portable Original. Auch die Bildrate und die Weitsicht wurden dezent aufgebohrt. Ganz von Rucklern bleibt Ihr dennoch nicht verschont, auch die Texturen gerieten teils etwas niedrig aufgelöst. Angenehmer als auf dem Handheld fällt die Steuerung aus, bei der sich die größere Knopfzahl des PS2-Pads positiv auswirkt: So könnt Ihr mit dem rechten Analogstick jederzeit die Kamera bewegen und Euch Übersicht verschaffen. Auch das Waffen wechseln und der Einsatz des überarbeiteten, aber immer noch etwas bockigen Zielsystems geht nun besser von der Hand.
Wie üblich musste auch Liberty City Stories einige Federn lassen, um die USK-Hürde zu nehmen: In der deutschen Version könnt Ihr deshalb keine Passanten meucheln und dann ihr Kleingeld klauen, auch die versteckten Amoklauf-Extras wurden gestrichen. Auf die Missionen und den Spielspaß haben diese Details aber keinen Einfluss.









Von Liberty City und Vice City Stories darf Rockstar gerne mal hübsche Remakes basteln. Schade, dass es nie ein San Andreas Stories für die Wii gab.