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Inhaltlich passen die Halo Studios den Klassiker sinnvoll und behutsam an die aktuellen Möglichkeiten an. Der ursprünglich im Jahr 2001 eingeführte Koop-Modus, der zunächst nur zu zweit an einem Bildschirm und seit der Anniversary Edition von 2011 zu zweit online spielbar war, ist nun erstmals auch zu viert übers Internet spielbar – Cross-play und Cross-Progression inklusive. Damit das in der Praxis reibungslos funktioniert, benötigen allerdings alle Teilnehmer einen Microsoft-Account, der auf PlayStation wiederum mit einem PSN-Account verknüpft sein muss. Nervig! Darüber hinaus wurden enge Stellen und Durchgänge in Raumstationen, Strukturen und teilweise auch in der Landschaft etwas verbreitert, um mehr Platz für 4er-Koop-Trupps zu schaffen oder zusätzliche Passagen für den Warthog befahrbar zu machen. Apropos Warthog: Er verfügt nun über einen vierten Sitzplatz, sodass bei Fahrten durch die Pampa im 4er-Koop niemand zurückbleibt.
Ergänzt wurde außerdem eine Sprint-Funktion, die zwar im Vorfeld von einigen Puristen kritisiert wurde, sich während unseres Durchspielens aller Kampagnen- und Bonusmissionen aber sehr gut einfügte. Gleiches gilt für die insgesamt neun zusätzlichen Waffen, die die Entwickler aus verschiedenen anderen Halo-Spielen integriert haben. Aus Halo 2 wurden beispielsweise das Covenant-Energieschwert, die schnell feuernde M7-Maschinenpistole (besser bekannt als SMG), die präzise Battle Rifle BR55, der Wächterstrahler sowie das rote Brute-Plasmagewehr übernommen. Aus Halo: Reach stammt das zielsichere Nadelgewehr, aus Halo 3 der hochfrequente, nicht überhitzende Stachler. Das allgemeine Waffenhandling, die Effekte und die Nachladeanimationen überzeugen in allen Fällen. Außerdem ist es erfreulich, dass nun deutlich mehr Zugänglichkeitseinstellungen vorhanden sind, darunter die Möglichkeit, das Bildwackeln und den Motion Blur zu deaktivieren (was schärfere Screenshots ermöglicht) sowie Größe und Farbe von Fadenkreuz und Untertiteln anzupassen.
Die wichtigste inhaltliche Neuerung für langjährige Fans bleiben jedoch die drei neuen, eigens für das Remake entworfenen Bonusmissionen. Chronologisch vor den Ereignissen von Halo: Combat Evolved angesiedelt, zieht Ihr darin zusammen mit dem abgebrühten Sergeant Johnson los und infiltriert einen imposanten Forschungskreuzer der Allianz. Die Einsätze dauern je nach Vorgehen und Schwierigkeitsgrad zwischen 25 und 40 Minuten und führen Euch unter anderem unter eine künstliche Kuppel mit wüstenähnlicher Atmosphäre und später sogar in den Weltraum. Inspiriert von Star Wars: Squadrons und Co. setzt Ihr Euch im letzten Abschnitt ins Cockpit eines eleganten Seraph-Raumjägers der Allianz und schaltet unter anderem Geschütze und Relaisstationen an der Außenseite des mehrere Kilometer langen Kreuzers aus. Ziemlich cool und einer der vielen Momente, in denen wir uns einen dedizierten Fotomodus gewünscht hätten.









Bin zwar großen Halo – Fan und der ersten Teil oft gespielt in verschiedenen Schwierigkeiten, aber wieso brauche ich das Remake?
Hab das Game zu 100 % abgeschlossen, heißt also nicht nur die Hauptkampagne sondern auch die Bonusmissionen. Ich verstehe jetzt auch warum Steffen nur ein “Geht so” Gesicht auf hat, denn der Gameplay Loop ist im Grunde recht dünn. Der lautet im wesentlichen ballern, ballern und nochmal ballern. Ein Metroid bietet da schon sehr viel mehr Abwechslung mit neuen Fähigkeiten welche man kombinieren muss um Rätsel zu lösen und man wird für das Erkunden der Welt belohnt. Klar ist das Ballern in Halo gut gemacht, aber selbst da gibt es noch Verbesserungspotential. Wie Steffen schon schreibt stirbt man oft an Granaten weil man sie einfach schlecht sieht und deswegen eben übersieht. Die Geschichte fällt höchstens in die Kategorie ganz nett. Das Erkunden der Levels lohnt sich meistens nicht sonderlich, denn es gibt nicht sonderlich viel zu entdecken. Ich stimme der Maniac ebenfalls zu wenn sie sagen, dass die Schädel zu schwer zu finden sind. Die meisten habe ich deswegen gar nicht gefunden und manche eher per Zufall. Genauso wie die Granaten hätte man sie deutlicher markieren müssen. Ich habe auf dem Schwierigkeitsgrad normal gespielt. Hier fand ich es etwas frustrierend wenn bestimmte Gegner mich mit einem einzigen Schuss oder einem einzigen Schwerthieb töten können. Dieser Punk ist aber vielleicht auch etwas subjektiv, denn ich hätte ja auch den Schwierigkeitsgrad senken können.