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Um den Langzeitspaß auch nach dem ersten Abhaken aller 13 Missionen aufrechtzuerhalten, kommen die sogenannten ”Schädel” ins Spiel. Diese ursprünglich in Halo 2 eingeführten Sammelobjekte sind über die gesamte Kampagne verteilt (je drei pro Mission) und zunächst gar nicht so leicht zu finden. Im berüchtigten Level ”Die Bibliothek”, in dem Ihr auch im Remake übertrieben lange gegen immer neue Flood-Schwärme kämpft, war ein Schädel beispielsweise komplett hinter pustelartigem Flood-Schleim versteckt und nur als solcher zu erkennen, wenn man ganz dicht davorstand. Einmal eingesammelt, dienen die Schädel als Modifikatoren, die sich beim Neustart eines Levels zuschalten lassen und für viele denkwürdige Zusatzherausforderungen sorgen.
Aktiviert Ihr zum Beispiel den brandneuen Schädel ”Der Boden ist Lava”, führt dies dazu, dass Euch jede Berührung von regulärem Boden nach Ablauf eines 5-Sekunden-Timers kontinuierlich Schaden zufügt, bis Ihr irgendwann das Zeitliche segnet. Um das Level trotzdem zu schaffen, sind Geschick und Planung gefragt. Kontinuierliches Hüpfen etwa vermeidet ebenso Schaden wie die Nutzung von Fahr- und Flugzeugen oder das Springen von Steinformation zu Steinformation. Aber auch das Laufen im Wasser schützt Euch vor der imaginären Lava. Gelingt es Euch, ein komplettes Level unter dieser bizarren Bedingung abzuschließen, winkt die Bronze-Trophäe ”Heiße Serie”. Motivierend!
Andere Schädel schalten das gesamte Spiel in eine Third-Person-Perspektive oder bewirken, dass von Gegnern fallen gelassene Waffen nur die Hälfte der Munition enthalten. Doch Obacht: Durch Zuschalten bestimmter Schädel wie etwa ”Bandana” (unendlich viel Munition und Granaten) lassen sich manche Trophäen nicht mehr freischalten, solange der entsprechende Schädel aktiv ist. Sobald Ihr mindestens drei Schädel gefunden habt, schaltet sich zudem der Remix-Modus frei, der automatisch drei weitere, hochinteressante Schädel aktiviert. Der erste randomisiert die Gegnerfraktionen in der aktuellen Mission, der zweite bestimmt nach dem Zufallsprinzip die Waffen an vorgegebenen Waffenfundorten und der dritte sorgt dafür, dass sich ansonsten feindlich gesinnte Gruppen wie Covenant und Flood nicht mehr gegenseitig angreifen – stattdessen nehmen diese Euch gemeinsam in die Mangel. Coole Remix-Ideen also, die weitere Kampagnen-Durchläufe auch für jene interessant machen, die den Titel schon seit Jahren in- und auswendig kennen.









Bin zwar großen Halo – Fan und der ersten Teil oft gespielt in verschiedenen Schwierigkeiten, aber wieso brauche ich das Remake?
Hab das Game zu 100 % abgeschlossen, heißt also nicht nur die Hauptkampagne sondern auch die Bonusmissionen. Ich verstehe jetzt auch warum Steffen nur ein “Geht so” Gesicht auf hat, denn der Gameplay Loop ist im Grunde recht dünn. Der lautet im wesentlichen ballern, ballern und nochmal ballern. Ein Metroid bietet da schon sehr viel mehr Abwechslung mit neuen Fähigkeiten welche man kombinieren muss um Rätsel zu lösen und man wird für das Erkunden der Welt belohnt. Klar ist das Ballern in Halo gut gemacht, aber selbst da gibt es noch Verbesserungspotential. Wie Steffen schon schreibt stirbt man oft an Granaten weil man sie einfach schlecht sieht und deswegen eben übersieht. Die Geschichte fällt höchstens in die Kategorie ganz nett. Das Erkunden der Levels lohnt sich meistens nicht sonderlich, denn es gibt nicht sonderlich viel zu entdecken. Ich stimme der Maniac ebenfalls zu wenn sie sagen, dass die Schädel zu schwer zu finden sind. Die meisten habe ich deswegen gar nicht gefunden und manche eher per Zufall. Genauso wie die Granaten hätte man sie deutlicher markieren müssen. Ich habe auf dem Schwierigkeitsgrad normal gespielt. Hier fand ich es etwas frustrierend wenn bestimmte Gegner mich mit einem einzigen Schuss oder einem einzigen Schwerthieb töten können. Dieser Punk ist aber vielleicht auch etwas subjektiv, denn ich hätte ja auch den Schwierigkeitsgrad senken können.