Harvest Moon: Eine Welt – im Test (Switch)

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Eine große freie Welt, die durch Euer Farmtalent gerettet werden muss – das klingt wie der Traum eines jeden virtuellen Landwirts, stellt sich hier aber als komplett leer, langweilig und veraltet heraus.

Dabei hat Harvest Moon: Eine Welt einen guten Ansatz: Ihr sucht Euch ein Biom für Eure Farm aus, baut Obst und Gemüse entweder am tropischen Strand oder im verschneiten Tal an und helft dabei den NPCs, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Klingt nicht schlecht, entpuppt sich aber in der Umsetzung als ziemlich langweilig. Ihr könnt die Welt zwar fast von Anfang an frei bereisen, aber die Platzierungen der Farm sind vorgegeben: Das Ackerland ist begrenzt und selbst mit der Hacke die Erde umgraben könnt Ihr nicht. Auch ist die Welt lediglich eine Aneinanderreihung von Schlauchszenarien und die sehr kargen Quests verlangen nur, Gemüse A bei Person B abzugeben. Wiederholt das drei- bis viermal und schon ist die Story der Region durchgespielt und Ihr dürft weiterziehen. Durch die Dis­tanzen könnt Ihr nicht gemütlich Eure Farm im Warmen haben und für die Handlung ins Winterland laufen, dafür reicht die Ausdauer nicht. Saatgut, das Ihr für Quests braucht, ist zumeist nicht in Läden erhältlich und wird Euch von zufällig herumfliegenden Wichteln geschenkt. Das führt nicht selten dazu, dass man sehr lange nach dem glücklichen Zufallsdrop suchen muss. Der austauschbare Soundtrack und die magere Grafik, die selbst von modernen ­Mobile Games ausgestochen wird, helfen dem Gesamteindruck nicht. Die NPCs sind uninteressant, die Farm ist mit begrenztem Ackerland limitiert. Das konstante Herumlaufen wird ebenfalls nervig, wenn der lokale verrückte Wissenschaftler Euch zurück ins Familienheim ­beordert, Ihr aber viele Meilen weg wohnt.

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