Haven: Call of the King – im Klassik-Test (PS2)

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Eigentlich ist der britische Traditions-Entwickler Traveller’s Tales für hochkarätige Auftragsarbeiten bekannt – mit Haven aber wollten die Jump’n’Run-begeisterten Idealis­ten ein Spiel nach persönlichem Idealbild auf die Beine stellen. Gemeinsam mit dem berühmten Fantasy-Künstler Rodney Matthews (vor allem durch Covers für diverse Rock-Opas, Buch-Illustrationen und seine TV-Rendersoap ”Lavender Castle” bekannt) schuf man einen SciFi-Kosmos, der an frühe Amiga-Hüpforgien von Psygnosis (Shadow of the Beast oder Leander) erinnert. Überhaupt präsentiert sich Zwerg Haven in einem Jump’n’Run-Brocken, der vor allem die Traditionalisten unter den PS2-Besitzern anspricht: Knackig schweres Plattformgehopse und gemeingefährliche Gegner tummeln sich in weitläufigen Szenarien wie Minen, Gruften oder Oberwelt zuhauf – auch Situationen vom Schlage ”Ein falscher Schritt, und Du bist tot!” gibt’s reichlich. Zum Glück hat Traveller’s Tales ein Herz für nervöse Pad-Akrobaten und daher alle paar Schritte unsichtbare Rücksetzpunkte platziert.

Genre-Seitensprünge gehören spä­tes­tens seit Crash Bandicoot zum guten Ton: Held Haven treibt die Vielfältigkeit regelrecht auf die Spitze – unter anderem mit effektgespickten Action-Seeschlachten, Alien-Eiersuche, Raumschiff-Flügen und zahlreichen Adventure-Einlagen. Auch die dominanten Jump’n’Run-Episoden bergen einige Neuerungen: Ein ausgeklügeltes Extra-System, die flexibel einsetzbare Jojowaffe, Energieschild, Rauchbomben und vieles mehr.

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