Ion Fury – im Test (PS4)

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Es war einmal 1996, als ein blonder Macho und Heino-Imitator in einem verblüffend toll aussehenden Ego-Shooter die Welt vor Schweine­polizisten und Aliens rettete. Die Rede ist natürlich vom bis 2017 indizierten Duke Nukem 3D, dem berühmtesten Abenteuer des namensgebenden Helden. Ion Fury schickt mit Shelly ­”Bombshell” Harrison eine Art weiblichen Duke mit ähnlich lockerem Mundwerk ins Rennen und dürfte jedem älteren Ego-Shooter-Fan viel Freude bereiten.

Die Entwickler Voidpoint ziehen alle Register, um Euer Nostalgie­herz höherschlagen zu lassen: Ion Fury wurde mit der Build Engine zum Leben erweckt, die schon in Duke Nukem 3D zum Einsatz kam. Von den Pixel-Texturen über die verschachtelten Innen- und Außenareale mit tonnenweise Geheimnissen bis zum Feeling der Schießereien passt alles, man wähnt sich wirklich in der Vergangenheit.

In Retro-Manier ballert Ihr nicht nur auf haufenweise Soldaten, Roboter und Mutanten des bösen Dr. Heskel, sondern müsst auch immer wieder die Umgebung nach verschiedenfarbigen Schlüsselkarten absuchen, um in den langen Levels weiterzukommen. Dazu legt Ihr Schalter um, setzt Generatoren unter Strom, klettert auf Kisten und bewältigt die ein oder andere Taucheinlage. Untermalt wird das Geschehen von Shellys zahlreichen trockenen Sprüchen und einem gelungenen Retro-Soundtrack.

Gestört haben uns nur Kleinigkeiten: Die 60-fps-Bildrate geht bei großen Explosionen und Bossgegnern manchmal merklich in die Knie. Zudem sind Feinde abhängig von den Lichtverhältnissen in einem Areal schnell zu übersehen und leisten sich so manchen KI-Aussetzer, wenn sie gegen Wände rennen oder einfach reglos stehen bleiben.

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greenwade
31. Juli 2020 18:03

am anfang fand ichs ziemlich öde. mitlerweile gefällts mir ganz gut. nur vermiss ich ne ordentliche pumpgun. aber die kommt bestimmt noch… 🙂

Bort1978
31. Juli 2020 17:51

Magst du jetzt Wolfi 2 oder nicht? Klang erst so, als wärst du enttäuscht. Ich fand es klasse. ??‍♂️

greenwade
31. Juli 2020 17:41

“Wesentlich schlimmer fand ich bei WS2, dass man über das halbe Spiel andauernd Energie verliert…”

mit den richtigen items und waffen ist das kein thema mehr. ich finde sogar das grade das herumexperimentieren mit den ganzen upgrades ein wesentlicher teil des spielspaß ist. wenn man das nicht macht, oder mag, ist das spiel natürlich nur halb so gut. ich bin jetzt im dritten oder vierten durchgang und hab immernoch freude dran. so für zwischendurch mal ein par monster wegballern, bischen herumexperimentieren… da störts mich auch nicht wenns immer wieder das selbe ist.

“Zu Wolfenstein 2: Unbedingt spielen, allein schon wegen der Story. Das ist kein Ballast sondern der Kern des Spiels.”

und ich dummerchen denke tatsächlich das bei einem ego shooter das geballer der kern des spiels ist. 😛

…aber ich muss zugeben, jetzt wo ich etwas weiter gespielt hab, das mich die story tasächlich weniger anödet als bei den meisten anderen spielen. die eine oder andere zwichensequenz hab ich mir sogar komplett angesehen. ?

Bort1978
31. Juli 2020 13:37

Aha! Und trotzdem haben wir hier schon mal diskutiert, warum Teil 2 bei euch besser bewertet wurde, als Teil 1. Späte Einsicht. ? Ab in die Ecke zum schämen. ?

Tokyo_shinjuu
31. Juli 2020 11:48

Wolfenstein 2 möcht ich eigentlich auch noch angehen, aber ihr macht mir das gerade nicht wirklich schmackhaft.?


Ist Ion Fury nicht Bombshell oder besser gesagt daraus hervor gegangen? Ich mein in die Richtung was gelesen zu haben.

Zu Shadow Warrior kann ich bislang nur sagen, ist ziemlich geil. Auch wenn das Gunplay bei anderen besser rockt, dafür macht es tierisch Laune mit dem Katana rum zu stückeln.?
Optisch hat sich das Spiel auch ganz wacker gehalten. Charakter und Gegner Modelle sind zwar eher PS360 Niveau, und die Effekte reißen auch nix mehr, aber die Level sehen schon noch ganz schick aus, auch wenn die Architektur recht einfach ausfällt. Und es läuft halt Bomben flüssig.
Ganz klar unterbewertet von den M! Games!

Rudi Ratlos
31. Juli 2020 9:41

Wesentlich schlimmer fand ich bei WS2, dass man über das halbe Spiel andauernd Energie verliert…

Zu Ion Fury: Im Test wurde ja der quasi Vorgänger Bombshell erwähnt – sollte das nicht eigentlich auch mal für Konsolen kommen?

Bort1978
31. Juli 2020 4:40

Dafür haben sich in Teil 2 ständig die gleichen 4 Leveldesigns wiederholt, alles sah gleich aus, man konnte sich kaum orientieren, ein Story gab es nicht wirklich und das Gefarme bis zur Platin ging mir am Ende tierisch auf den Sack.

greenwade
30. Juli 2020 17:00

ich fand teil 2 deutlich besser als teil 1. das liegt an der gößeren langzeitmotivation von teil 2, und dem umständlichen heilen in teil 1.

ich spiel grade Wolfenstein The New Colossus, und bin schon wieder leicht genervt vom ewigen rumgelatsche, dem gequassel und dem suchen wo es denn jetzt endlich zur mission geht…….. schade das moderne aaa shooter immer so viel ballast mit sich rumschleppen müssen.

Bort1978
30. Juli 2020 15:14

Shadow Warrior 1 war der Hammer. Teil 2 leider nicht. Der Trailer zu Teil 3 sieht mega aus und erinnert wieder mehr an Teil 1. Ist leider bisher nur für PC angekündigt, aber ich hoffe auf eine Umsetzung für Konsolen.

Das hier sieht echt cool aus. Wird mal in nem Sale mitgenommen.

Tokyo_shinjuu
30. Juli 2020 14:36

Ich spiel ja gerade Shadow Warrior und muß sagen auf so old schoolige Shooter hab ich voll Bock. Würd auch gern mal das Ur Shadow Warrior spielen.
Ion Fury wird natürlich auch noch gekauft.

greenwade
30. Juli 2020 14:35

eins der wenigen spiele auf die ich mich wirklich freue! 🙂

Anonymous
Anonymous
30. Juli 2020 14:05

Das Spiel hieß ja auch erst Ion Maiden, aber eine gewisse Band hatte da was dagegen. ?

MontyRunner
30. Juli 2020 13:40

Der Titel des Spiels ist ein Griff ins Klo. Eine Verbindung zum Duke und Genre hätten vermutlich für mehr Aufmerksamkeit gesorgt.