James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Ich glaub’, ich bin im Kino: Da haben sich die Entwickler von EA aber wirklich die gesamte Bond-DVD-Sammlung auf einen Streich reingezogen. Agent im Kreuz­feuer ist trotz fehlendem Zelluloid-Fundament ein herrlich erzähltes und ‘glaubwürdiges’ Bond-Abenteuer im Stile aktueller Filmepisoden. Und wie vor der Leinwand werdet Ihr auch an Eurer PS2 für einige Stunden in den Bann eines zwar nicht besonders tiefgründigen, dafür aber umso unterhaltsameren Actionfeuerwerks hineingezogen. Vielfältige, hübsch gestaltete Schauplätze, abwechslungsreiche Missionen, ein reiches Arsenal Agen­ten- bzw. Ego-Shooter-typischer Hilfsmittel und (zumindest vordergründig) intelligent agierende Gegner dienen hoch motivierender Unterhaltung. Zudem wird das Ganze technisch auf durchgehend eindrucksvollem Niveau präsentiert – selbst wäh­rend der rasanten Auto- und Panzerfahrten. Schade, dass der Spaß nach gut vier Stunden ein Ende hat: Zum einen macht’s Euch das Spiel durch das Belohnungs­system und Tipps nach Holzhammerart oft sehr einfach, zum anderen können die Level (trotz unterschiedlicher Lösungswege) ihre strenge Linearität kaum verbergen.

Action-Mix mit guter Technik, toller Präsentation und reichlich Abwechslung: Leider etwas zu simpel und kurz.

Singleplayer84
Multiplayer
Grafik
Sound
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Lincoln_Hawk
5. Dezember 2020 22:48

Hätte mal wieder Bock auf ein Bond Spiel
Mal schauen was die Hitman Macher da zaubern?

MadMacs
5. Dezember 2020 10:28


Beim Turok auf der ersten Xbox hat man mit der Schrotflinte auch Rechts und links an einem 1m entfernten Gegner vorbeigeschossen.

JACK POINT
5. Dezember 2020 1:27

Irgendwie waren die Gewehre seltsam, als würden die Kugeln so langsam und extrem gefächert fliegen. Ein seltsames Unding aus einer Zeit, wo man noch nicht von Halo und Call of Duty- Steuerungen und Waffenwirkungen auf Konsolen verwöhnt war. Auch wenn Turok, Goldeneye, MoH, Half-Life, Red Faction, UT und Q3A und andere das damals schon auf Konsolen besser machten.

Warhammer 40k FireWarrior hatte ein ähnliches Phänomen und irgendwie wurden Ego-Shooter teils seltsam in Sachen Steuerung oder Waffenwirkung auf Konsolen verwirklicht. Daher hab ichs schnell aufgehört. Sollts viell. trotzdem nochmals probieren.

HASaldi404
3. Dezember 2020 12:13

Das hab ich gerne auf dem Game Cube gespielt, der Nachfolger Nightfire war sogar noch besser