Klonoa – im Klassik-Test (Wii)

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Erstaunen in der Redaktion: Hat Namco-Bandai die Lust am hemmungslosen Oldie-Recycling verloren? Denn statt einfach noch eine weitere Wagenladung Arcade-Opas auf eine DVD zu schaufeln, griffen sich die Japaner diesmal ein ’nur’ zwölf Jahre altes PSone-Spiel zur Wiederveröffentlichung. Das hört auf den Namen Klonoa (der frühere Untertitel Door to Phantomile fällt weg) und ist ein putziges 2,5D-Jump’n’Run – soll heißen, Ihr hüpft auf linearen Pfaden, die aber durch eine dreidimensionale Umgebung verlaufen.

Die Entwickler beließen es nicht dabei, den Oldie 1:1 auf dem Wii zum Laufen zu bringen. Die Optik wurde modernisiert: Während auf der PS­one Sprites durch Polygonwelten wuselten, wird nun alles in Vektorgrafik illustriert, ohne dass der Charme verloren geht. Sowohl Schlappohrkater Klonoa als auch die putzigen Feinde sind genauso sympathisch wie früher. Ebenfalls neu: Neben der niedlichen Brabbelsprachausgabe ist eine akzeptable Eindeutschung wählbar und der Held entfacht durch Schütteln des Controllers einen Wirbelsturm. Der hat aber spielerisch kaum Nutzen, weshalb ansonsten Steuerkreuz und zwei Knöpfe reichen und uns zwanghafte Remote-Wackler erspart bleiben. Der Kniff der charmanten Hüpferei: Mit einem Ring kann Klonoa Gegner greifen und herumtragen. Schießt sie wieder ab, um andere Feinde aus dem Weg zu räumen oder sie als Trampolin zu nutzen. Einziger Knackpunkt: Das Abenteuer mit einem Dutzend Abschnitten ist wegen des niedrigen Schwierigkeitsgrads in wenigen Stunden bestanden – die lohnen sich für Hüpfspielfreunde aber auf jeden Fall.

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Max Snake
9. September 2025 15:27

Klonoa bleibt wie Sonic und Sparkster ein Teil meiner Kindheit.