
Meinung
Ulrich Steppberger meint: L.A. Noire sieht zweifelsohne (etwas) hübscher aus als anno 2011, ansonsten hat sich aber wenig getan. Das kann man anderen Neuauflagen wie etwa Skyrim zwar ebenfalls vorhalten, aber beim Krimi-Abenteuer stößt mir der spielerische Stillstand im Verhältnis etwas mehr auf: Hauptfigur Cole ist und bleibt ein ziemlich blasser Charakter, die Verhöre sind trotz sinnvoller betitelter Reaktionsoptionen nicht immer schlüssig nachvollziehbar. Das recht schlichte Abklappern der Schauplätze profitiert immerhin auf Switch von der Möglichkeit, alles auch per Touchscreen untersuchen zu können. Wer nicht schon auf PS3 oder Xbox 360 ermittelt hat, den dürfte das alles weniger stören, denn gut unterhalten kann L.A. Noire trotz aller Nörgelei allemal – um zum ”Wiederholungstäter” zu werden, gibt es aber wenig Anreize.








