Meinung
Ulrich Steppberger meint: Trotz solider Technik-Politur merkt man, dass Ishin! im Kern neun Jahre auf dem Buckel hat und sich die Yakuza– respektive Like a Dragon-Reihe oder die Judgment-Ableger seitdem weiterentwickelt haben. Der unverwüstliche Kern mit dramatischer Story, zünftigem Kampfsystem und vor allem vielfältigem Drumherum funktioniert wie gewohnt und zeigt dabei kaum spürbare Alterserscheinungen. Dafür fallen mir hier ein paar typische Macken mehr auf, die in neueren Teilen abgemildert wurden: Vor allem die Häufigkeit der Zufallskämpfe kann lästig werden und Bosse fallen teils unverhältnismäßig knackig aus. Auch der an sich reizvolle (weil unverbrauchte) Schauplatz Kyo ermüdet mit seinen engen Passagen und einer Menge langer Laufwege auf Dauer etwas. Das nehmen Serien-Veteranen aber in Kauf und auch Neueinsteiger werden wieder gut unterhalten – erst recht, wenn sie mit der Samurai-Thematik etwas anfangen können.






















Irgendwie ist mir völlig entgangen, daß das Spiel schon draußen ist. Muß unbedingt nachgeholt werden und natürlich auf PS5. Jetzt kommt aber erst einmal noch Jedi Survivor ins Haus und vielleicht das neue Zelda.
Wobei letzteres nicht gleich sein muß bei mir, weil das für mich ohnehin kein richtiges Zelda mehr ist. Mal schauen, vielleicht gegen Ende Mai mit dem Yakuza.
Ein super Spiel, das sich frischer als bspw. Yakuza 5 anfühlt, obwohl die Technik irgendwo zwischen 0 und 5 zu liegen scheint. Das Setting macht einfach viel aus. Zudem gefällt mir die Ruhe, die das Spiel im Vergleich zu einigen Yakuza Games an manchen Stellen anbietet. Ich habe unnormal viel Zeit mit Ackerbau und kochen verbracht 😉 Bin allerdings auch dazu inspiriert worden mehr im Real Life zu kochen – netter Nebeneffekt. Ein Spiel mit Ecken und Kanten aber noch mehr Charme.
Ich bin etwas hin und her gerissen. Ich habe noch so viel zum Gamen. Interessieren würde es mich schon.