Lord of Arcana – im Klassik-Test (PSP)

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Während sich Namco-Bandai mit Gods Eater Burst eher an jene Monster Hunter-Fans richtet, die ihre Riesenbeute in einer postapokalyptischen Zukunftswelt zur Strecke bringen, zielt Square Enix’ Lord of Arcana auf Jäger und Sammler mit Affinität zu Anime-Fantasy. Dabei spielt sich das Action-RPG im Kern wie das Capcom-Vorbild: Von einem zentralen Dorf aus nehmt Ihr Jagdmissionen an und zieht in wildromantischen Revieren kleinen oder verdammt großen Biestern die Fangzähne. Mit allen möglichen Beutestücken im Sack geht es zurück in die Heimat, wo Ihr Euch neue Waffen und Rüstzeug aus Monsterteilen anfertigen lasst. Lokal geht Ihr auf Wunsch mit bis zu drei Kumpels gemeinsam auf die Pirsch.

Abgesehen vom Fantasy-Flair unterscheidet sich der arkane Lord in seinen zugänglicheren und spektakuläreren Kämpfen vom Monster­jäger. Auch greift Ihr Eure Gegner nicht direkt in der Spielumgebung an, die im Vorbild mit Höhenunterschieden oder Vegetation taktisch relevant ist. Stattdessen lädt bei Feindkontakt eine kreisrunde Kampfarena, in der vor allem die grandios designten Biester im Mittelpunkt stehen. Per L-Taste fixiert Ihr Eure Beute, schlagt mit simplen Tastenkombinationen zu und rollt Euch unter Attacken weg. Dicke Brummer erledigt Ihr in zusätzlichen ­Quick-Time-Sequenzen, bei denen von abgefahrenen Kamera­winkeln bis zu Leuchtspuren, magischen Explosionen und jeder Menge Blut alle Effekte zum Einsatz kommen, die schon die Standardkämpfe zum Augenschmaus machen. Der Soundtrack von Nobuo Uematsu und Hitoshi Sakimoto sorgt für akustische Monsterstimmung.

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