Meinung
Ulrich Steppberger meint: Als Tennis Fever vor ein paar Monaten vorgestellt wurde, ließ ich mich zu einer gewagten Prognose hinreißen: ”Die Chancen stehen gut für ein endlich mal wieder längerfristig motivierendes Mario-Sportspiel.” Nun muss ich konstatieren: Diese Hoffnung erfüllte sich nur bedingt. Was Camelot hier veranstaltet, ist in einigen Aspekten ein Fortschritt, in anderen jedoch geht es auch wieder zurück. Die Fever-Schläger als größte Neuerung während der Matches wirken sich arg dominant aus und sorgen für Tohuwabohu auf dem Spielfeld. Ohne sie fühlen sich die Ballwechsel aber sogar ein wenig lahmer an als bei Tennis Aces – auf Dauer kein ideales Rezept. Dass ich trotzdem ein freundlicheres Gesicht und eine (etwas) höhere Wertung zücke, liegt daran, dass man zumindest den Umfang kräftig aufgestockt und meine Erwartungen hier erfüllt hat. Der Storymodus entpuppt sich zwar als ziemlich lahme Angelegenheit, aber die schiere Menge an Plätzen, Spielern und Schlägern, die freigeschaltet werden wollen, gefallen ebenso wie andere Modi und Matchtypen – insbesondere die Missionstürme überzeugen.






















Ich mochte den ersten Switch Teil. Bin echt am Überlegen diesen Teil auch zu kaufen.