Marvel Nemesis: Rise of the Imperfects – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Selten verbarg sich in einem Spieletitel so viel verhängnisvolle Wahrheit wie bei Marvel Nemesis: ­Rise of the Imperfects: Das chaotische Prügel­abenteuer um Wolverine, Spidey, Elektra & Co. erweist sich aufgrund träger, ungenauer Steuerung, ideenloser Kämpfe und fehlerhafter Kollisionsabfrage als durch und durch imperfekt.

Das Grundprinzip der Schlägerei ist schnell erklärt: Im Story-Modus steuert Ihr je nach Mis­sion einen anderen Superhelden und kloppt der strohdummen Gegnermeute die Blechbirne weich. Das ­Move-Repertoir der Marvel-Recken ist dermaßen beschränkt, dass Ihr mit stumpfen Buttongedrücke stets zum Ziel kommt. Eure normalen Schläge variiert Ihr via R-Taste zu einem Spezial-Move wie z.B. Wolverines Klingenhieb oder Spideys Spinnennetz. Versetzt Ihr Euch schließlich in Rage, bleibt alles beim alten: Lahmes ‘Inventar durch die Gegend werfen’ und gelegentliche Geschicklichkeits­passa­gen wie ein Wandlauf bestimmen die gleichförmigen Kämpfe: Immerhin geht dabei die Levelumgebung schon mal in die Brüche. Nett animierte Marvel-Helden, stimmungsvolle bis trashige Sequenzen und freischaltbare Comics sorgen für Flair. Richtig spaßig wird die gehaltlose Keilerei aber auch im Versus-Duell nicht, zumal Ihr fast alle Charaktere erst langwierig erspielen müsst. Immerhin tragen PS2- und Xbox-Besitzer ­Kämpfe auch online aus.

Das haben die Marvel-Helden nicht verdient: langweiliges Klopp-Abenteuer mit träger Steuerung.

Singleplayer45
Multiplayer
Grafik
Sound
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