Matterfall – im Test (PS4)

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Nach dem unabhängig veröffentlichten Nex ­Machina segelt ­Housemarques Matterfall wieder unter Sony-Flagge – in ­Europa sogar auf Disc! Dass es sich hier dennoch im Kern um ein Download-Spiel handelt, wird beim Umfang schnell klar. Insgesamt warten nur 9 Levels und 3 Boss-Stages darauf, von Euch absolviert zu werden. Die kommen Housemarque-typisch im Science-Fiction-Look mit reichlich Metall und Neonfarben daher und werden von den üblichen peitschenden Elektroklängen untermalt. So weit, so gewohnt. Beim Spielkonzept gehen die finnischen Entwickler aber neue Wege.

Diesmal standen nämlich nicht Defender oder Robotron Pate für das Spielprinzip, sondern ­Turrican und Gunstar Heroes. Ihr lauft in 2D von links nach rechts durch Industrie­anlagen, Labore und Höhlen, springt über Abgründe und ballert mit dem rechten Stick auf allerlei Roboter. Mit einem Dash taucht Ihr unbeschadet durch gegnerische Kugeln ­sowie blaue Materiewände und friert Feinde bei Berührung kurzzeitig ein. Ein Materiestrahl aus Eurem Waffenarm füllt Plattformen, die als Laufstege oder Schutzwände dienen, sich aber schnell wieder verflüchtigen. Manchmal seid Ihr auch in schwerelosen Abschnitten unterwegs und wehrt Euch dort gegen Projektile, die aus allen Himmelsrichtungen kommen. Auf dem Weg zum Ausgang sucht Ihr nebenbei nach versteckten Korridoren, in denen Bonuspunkte und gefangene Menschen warten, welche Euch Verstärkungen und Extrawaffen verleihen.

Wer fleißig Feinde ins Jenseits befördert, füllt einerseits seinen Überladungsbalken, um für ein paar Sekunden unverwundbar zu ballern, andererseits erhöht sich fortwährend ein Punkte­multiplikator. Kassiert Ihr einen Treffer, reduziert sich dieser wieder. Wer stirbt, steht an einem der zahlreichen Checkpoints wieder auf, diese liegen in den späteren Levels jedoch weit auseinander. Über den Schwierigkeitsgrad regelt Ihr, wie viele Lebenspunkte Ihr habt und wie viele Treffer die Gegner aushalten.

Die ersten Levels von ­Matterfall absolviert Ihr recht entspannt, wenn Ihr den Bogen mit der Steuerung raushabt. Erst gegen Ende des Spiels rauft Ihr Euch manches Mal die Haare. Wer keinen Wert auf hohe Punktzahlen legt, kommt aber mit relativ wenig Aufwand bis zum Endboss.

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