MechAssault 2: Lone Wolf – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung

David Mohr meint: Groß, laut, gut: Mech Assault 2 hat alles, was das Actionherz erfreut. Vor allem optisch brennt die Xbox ein Feuerwerk ab, das seinesgleichen sucht. Wenn bei aktiviertem Schild die Plasmageschosse an Euch vorbeizischen und rechts und links die Gegner im Kugelhagel verglühen, finden nur notorische Schwarzseher etwas zu nörgeln. Die würden dann zum Beispiel über das teils recht hektische Spieltempo meckern, das manchmal nicht so ganz zum behäbigen Mech-Feeling passen will. Aber bei der gigantischen Fahrzeugauswahl ergattern auch gemütliche Zeitgenossen das richtige Spielzug. Oder über den harten Metal-Soundtrack, der mir persönlich sehr gefällt, aber sich­erlich Geschmackssache ist. Der vorbildliche ‘Conquest’-Modus schließlich könnte die Konsolenwelt einen wichtigen Schritt Richtung Online-Zukunft bringen. Nämlich weg vom simplen Kampf um High Scores und den schnellen Kick hin zum dauerhaften, auch nach Monaten noch interessanten Spielerlebnis. Ob sich für das ambitionierte Projekt jedoch auch die langfristig motivierten Spieler finden, steht auf ­einem anderen Blatt.

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14. Januar 2023 19:05

Schade, dass die Serie so im Sande verlaufen ist. Schilde sind zwar Schwachsinn im BT-Universum, aber mit dem Teil hier hatte ich auf der 360 noch sehr viel Spaß – wenn auch nur offline.

Leider ist nur Teil 2 auf der 360 abwärtskompatibel und Teil 1 nicht. Beide sind aber weder auf der One, noch auf der X/S lauffähig. Könnte natürlich am Soundtrack liegen und dass die Viedespielrechte bei Piranha Games (“Mechwarrior 5: Merchenaries”).