Metal Gear Solid: Portable Ops – im Klassik-Test (PSP)

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Na endlich: Nach zwei Kartenspielen und längerer Wartezeit kommt Snakes erster PAL-Schleicheinsatz für die PSP. Als Entschädigung für den verzögerten PAL-Release hat sich Konami etwas einfallen lassen, Details dazu später.

Statt mit der serientypisch epischen Geschichte einmal mehr Bände zu füllen, konzentrieren wir uns auf das, was wirklich zählt – das Spiel. Und ­siehe da: Die Handheld-Heimlichtuerei bringt ­frische Ideen in den Heldenalltag von Snake alias Big Boss. Neben dem ­üblichen Aktionsrepertoire aus Laufen, Kriechen, Schleichen, Austricksen, ­Packen, Würgen, Aushorchen und vielem mehr entdeckt der Weltenretter mit der markigen Stimme nun den Vorteil koordinierter Gruppenarbeit. Erstmals rekrutiert der Augenklappensöldner – Kenner folgern zutreffend, dass die Ereignisse in Portable Ops nach MGS 3 stattfinden müssen – neue Mitstreiter im Einsatzgebiet. Das ­besteht diesmal aus einer ­russischen Militärbasis auf der süd­amerikanischen San-Hieronymo-Halbinsel. Dort hat sich der Despot Gene mit Mitgliedern Snakes ehemaliger ’Fox’-Einheit und etlichen russischen Soldaten verschanzt. Diese sind wenig begeistert davon, dass Gene nicht nur die USA, sondern auch Russ­land mit einer neuartigen Waffe bedroht. Nach etwas Überzeugungsarbeit schließen sich Snake bis zu 99 Kameraden an und stehen Euch fortan zur freien Verfügung. Setzt Eure Mitstreiter gemäß ihrer individuellen Stärken als Spione, Sanitäter oder Techniker ein! Wählt dann eine Mission auf der Übersichtskarte, ehe Euch ein LKW zum Zielort kutschiert.

Wechselt nach Belieben zu den ­Kameraden, die in Pappkartons verborgen auf ihren Einsatz warten. Wechselt zu einem Eurer Anhänger und lauft in gegnerischer ­Uniform unbemerkt an Feinden vorbei. Manch einer kann betäubte Gegner sogar schneller zum Einsatz-LKW schleppen als Snake. Um mühsame Märsche zu vermeiden, liefert Ihr Beute, egal ob Mensch oder Ausrüstung, bei einem Kisten-Kollegen ab, der die restliche Arbeit für Euch erledigt.

Es versteht sich von selbst: Auch das neue Metal Gear Solid protzt mit toller Inszenierung, Story und vielen Möglichkeiten. Über die Kamera­führung kann man ­sich streiten. Die­se justiert Ihr nämlich permanent über das Steuerkreuz, was ständiges Umgreifen unumgänglich macht. Wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet ein weiteres Highlight aus Kojimas Spionagewerkstatt.

Auch in puncto Mehrspieler-Modi hat Snakes Abenteuer viel zu bieten. Liefert Euch variantenreiche Onlinegefechte, in denen Ihr Eure Rekruten ins Rennen schickt. Aufgepasst: Es gibt auch einen Modus, in dem Ihr Eure Söldner als Spieleinsatz verwenden dürft. Stirbt der Mitstreiter, ist er für immer verloren. Wie gut, dass Ihr über WLAN-Access-Points nach weiteren Soldaten Ausschau halten könnt. PAL-Schleicher zocken übrigens mit zwölf exklusiven Charakteren auf zwei neuen Maps. Lobenswert ist die Unterstützung der Game-Sharing-Funktion der PSP.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Hatte ich noch vor Peace Walker zugelegt. Trotz der fummeligen Steuerung macht auf den kleine Display menge Spaß.

@Tabby Zwei Köpfe eine Gedanken.

Tabby
I, MANIAC
Tabby

Guter PSP Ableger, mit dem ich zumindest damals viel Spaß hatte.
Peacewalker dann ein paar Jahre später gefiel mir aber nochmal ein paar ganze Klassen besser und ist zumindest für mich, eines der besten PSP Spiele überhaupt.
Die beiden Taktik Abenteuer für PSP sind übrigens auch sehr zu empfehlen. Vor allem Teil 2 mit beiliegender 3D-Brille. 😉