Mini Metro – im Test (Switch)

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Eure Aufgabe ist es, das U-Bahn-Netz von ­Städten zu konstruieren – und bitte so, dass nicht das große Chaos ausbricht. Der Anfang ist noch harmlos: Auf der minimalistischen Karte finden sich drei durch Symbole markierte Stationen. Sobald Ihr mindestens zwei verbindet – wahlweise per Cursor- oder Touchscreen-Steuerung – entsteht eine (von zu Beginn maximal drei) U-Bahn-Linie und die pendelnden Züge nehmen Passagiere auf. Die sind ebenfalls kleine Symbole: So erkennt Ihr auch, wer wohin will. Langsam entfernt sich die Kamera weiter vom Geschehen und es kommen regelmäßig Stationen dazu, die eingebunden werden wollen und auch mal ein neues Zielsymbol einführen. Manchmal müsst Ihr Gewässer per Tunnel oder Brücke überqueren, die aber nur begrenzt vorrätig sind. Haltet Ihr das Geschehen am Laufen, bekommt Ihr periodisch Hilfe in Form von zusätzlich einsetzbaren Waggons und ganzen Zügen oder auch die Möglichkeit, eine ganz neue Linie einzufügen. Entscheidend ist eins: Werden die Warteschlangen in nur einer Station zu lange, kommt schon der ganze Betrieb zum Erliegen.

Das simple, schnell überraschend fordernde Konzept entpuppt sich als sehr motivierend. Rund 20 Städte dürft Ihr alleine oder mit bis zu drei Freunden freispielen und planen, einige haben witzige Besonderheiten: In Tokio ist auch der ­blitzschnelle ­Shinkansen-Express einsetzbar. Neben dem Standard-Modus ­locken stressfreie Endlos-Routen, Hardcore-Knobler wagen sich an die Extrem-Variante, bei der ­Routen nicht nachträglich verändert werden dürfen. Die schlichte Optik im Stil von U-Bahn-Netz­plänen passt wie die Faust aufs Auge zur Knobelei, während die sphärische Musik und Sound­effekte nicht weiter auffallen.

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