Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection – im Test (PS5 / Switch 2)

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Screenshot von Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection
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Sind wir mal ehrlich: Ja, die Jäger in Monster ­Hunter schwingen riesige Waffen mit Leichtigkeit und haben nach ein paar Spielstunden eine formidable Garderobe an ebenso coolen wie nützlichen Outfits am Start. Aber die wahren Stars in Capcoms Dauerbrenner sind doch die Monster. Rathalos, Tobi-Kadachi, Anjanath, Yian Kut-Ku und all die anderen Kreaturen haben über die Jahre derart viel Persönlichkeit entwickelt, dass man ihnen manchmal gar nicht mehr Großschwert oder Jagdhorn über die Rübe ziehen will. So kam es, dass Capcom mit Monster Hunter Stories 2016 auf dem 3DS eine Parallel-Reihe startete, in der die Monster nicht Eure ­Beute, sondern Partner sind! Und ­fühlte sich der Serienauftakt noch wie eine an eher jüngere Spieler gerichtete Einführung ins große Monster Hunter an, so wirkt der brandneue dritte Teil jetzt wie die (vorerst) finale Evolutionsstufe des vor zehn Jahren gestarteten RPG-Experiments.

Standen bislang unbewanderte Monsterreiter im Mittelpunkt, ist Euer Alter Ego dieses Mal nicht nur ein wenig älter und weit erfahrener, sondern noch dazu von königlicher Abstammung! Als Prinz oder Prinzessin des Königreichs Azuria interessiert Ihr Euch mehr für Eure Aufgabe als Ranger als für Staatsgeschäfte. Aber schon bald merkt Ihr, dass Ihr eigentlich keine Wahl habt. Kristalle breiten sich auf der ganzen Welt und vor allem über die Lebensräume der Monster aus – und die der Menschen. Insbesondere das benachbarte Königreich Vermeil leidet unter der Katastrophe und so beginnt der ohnehin schon brüchige Frieden zwischen Azuria und ­Vermeil mehr und mehr zu bröckeln. Eleanor, die Schwester des Königs von Vermeil, begibt sich als Geisel nach Azuria und schließt sich dort schnell Euren Rangern an. So beginnt ein Abenteuer, das die tapfere Gruppe schließlich in ein lange verbotenes Gebiet führt, wo man sich eine Lösung für die immer drängenderen Probleme erhofft.

Monster Hunter Stories 3 geht erzählerisch neue Wege. Spielerisch baut es zwar konsequent auf Ansätzen und Mechaniken der Vorgänger auf, bietet aber mehr Freiheiten, insbesondere in Hinsicht auf die Spielwelt. Ihr bereist zahlreiche Areale, die allesamt zum Erkunden und Erforschen einladen. Ihr findet Materialien, Rohstoffe, Zutaten und natürlich Monster. Denn auch wenn Ihr Euch mit Euren eigenen Reit-Monsties gut versteht, interessiert das deren wilde Cousins nur wenig – speziell wenn diese selbst von den Kristallen befallen und so weit mächtiger und ­aggressiver sind als ihre gewöhnlichen Mit-Monster.

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