Mortal Kombat 11 – im Test (PS4 / Xbox One)

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Hier seht Ihr Kung Laos Tutorial – hier lernen wir seine Special Moves.

Weitere geniale Idee der Macher: Im Pause-Menü dürft Ihr bis zu zehn Aktionen aus Eurer Moveliste wählen, die dann als Hilfestellung beim Kämpfen klein eingeblendet werden! Überhaupt ist Mortal Kombat 11 vorbildlich in puncto Komfort: Ihr könnt zig Dinge wie etwa die Position der Lebensbalken und die Eingaben-Reaktionszeit ändern oder festlegen, dass ein Move erst startet, wenn Ihr eine Taste loslasst (”Release Check”).

Online-Spieler lassen sich u.a. den Ping anzeigen und toben sich in Versus-, King-of-the-Hill- oder Privat-Matches aus; daneben dürft Ihr Räume erstellen oder (für die ganze Faulen) die KI in Online-Matches Koins erspielen lassen.

Vorsicht, es wird blutig: Hier geht es Johnny Cage an den Kragen.

Solisten durchstreifen die Krypta – auf Shang Tsungs Eiland investiert Ihr nicht nur die erspielte Kohle, um Kisten (mit zufälligem Inhalt) zu öffnen, sondern erkundet in 3D eine weitläufige Umgebung – beim Anblick der legendären Brücke über der Stachelgrube oder Goro’s Lair mussten wir ein Tränchen verdrücken! Zusätzlich toben wir uns in ”Klassischen Türmen” aus, erspielen dort Kohle und individuelle Charakter-Endings (Standbilder) oder legen uns mit knallharten KI-Kämpfern in den ”Türmen der Zeit” an. Pikant: Dort machen Euch Modifikatoren das Leben schwer (Projektile aus der Luft, Rüstung für Gegner etc.) – Ihr habt nur durch die Verwendung von Materialien eine Chance, und die müsst Ihr mühsam erspielen. Apropos erspielen: Belohnungen gibt es auch fürs Absolvieren der zahllosen Tutorials. Hier lernt Ihr Grundlagen und knifflige Kombos und erfahrt sogar etwas übers Frame-Zählen – vorbildlich!

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John Spartan
9. Mai 2019 0:08

Als absoluter Casual MK Fan reicht mir der Vorgänger aus. Das Spiel kram ich alle Jubeljahre mal raus, um jemandem die absurden Fatalities zu zeigen. Ich würde mich aber nicht von den Mikrotransaktionen abschrecken lassen. Bei diesem Spiel geht es ums Gameplay und das scheint klasse zu sein. Außerdem sollte man Prügelspiele unterstützen, die eine ausgearbeitete Kampagne vorweisen können.

Max Snake
6. Mai 2019 20:10

Einfach Krypta der Zeit ignorieren.

ChrisKong
6. Mai 2019 9:55

Leider schalten Publisher auch bei direkter, sachlicher Kritik komplett auf Durchzug. Eine Kommunikation mit dem Konsumenten ist weder gewünscht noch gesucht. In einigen Fällen sogar verunmöglicht oder pervertiert.
Ich nehm als Beispiel gerne meinen Lieblingsverein Warner. Da reagiert man nicht auf Mails, die FB-Seite, die ja auch zum Austausch gedacht sein soll, erfährt auch keinerlei Aufmerksamkeit, usw. Und es geht in dem Fall auch nicht mal nur um Kritik, sondern auch eine simple Anfrage kann und will nicht beantwortet werden. Dann leistet man sich dauernd, wirklich dauernd einen Bock nach dem anderen. Zieht mediale Aufmerksamkeit nach sich, wird zum Teil sogar gezwungen zu handeln, aber der Lerneffekt ist gleich null. Und dabei gibts Total Quality Management nicht erst seit gestern, #toyota.
Von entsprechenden Produkten würd ich einfach die Finger lassen, namentlich zählen im Spielbereich diese ich-krieg-auf-Disc-nur-ein-Teil-der-Rest-darf-geladen-werden-Kollektionen dazu.
Und so nachvollziehbar dieser Frust auch ist, wer Metacritic als Denkzettel missbraucht, tut sich selbst auch keinen Gefallen damit. Bei den Publishern scheint davon kaum etwas anzukommen. Nichtkaufen ist immer noch das effektivste Mittel. Aber auch da, die Hohlköppe in den Teppichetagen müssen dann immer noch die richtigen Schlüsse ziehen und ja, auch das darf angezweifelt werden, s. Lernfähigkeit.

Max @ home
6. Mai 2019 9:38

Der Schlagabtausch zwischen zwei politischen und gesellschaftlichen Extremen nimmt leider inzwischen nicht nur ungeahnte Ausmaße an, sondern erreicht aktuell auch wirklich regelmäßig den Spielebereich. Wenn sich beispielsweise GameSpots “Days Gone”-Testerin via Twitter u. a. darüber beschwert, dass die Freaker allesamt weiß sind, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die gegnerische Seite ins gegenüberliegende Horn bläst. Ganz gleich, wie weit hergeholt oder gar bescheuert das Ganze auch sein mag. Ich sehe das eher als tragisches Spiegelbild der aktuellen Gesellschaft.

Die “0 von 10”-Nutzer-Bewertungen aufgrund von Loot-Boxen, Online-Zwang & Co. sind genauso wenig als Teil eines ernstzunehmenden Tests zu sehen, sondern vielmehr als Mischung aus Strafe, Signal und Warnung. Als einzelner Spieler hat man ausgesprochen wenig Möglichkeiten, dem Hersteller negatives Feedback mit Nachdruck zukommen zu lassen. Also greifen einige Gamer zu Mitteln, die immerhin etwas wehtun – in der Hoffnung, dass sich langfristig etwas tun könnte. Der eigentliche Zweck der Metacritic-Nutzerbewertungen wird damit natürlich verfehlt.

Das Thema zum Sinn und Unsinn bzw. Missbrauch der Bewertungen durch Nutzer finde ich übrigens nicht uninteressant. Den “MK 11”-Test hätte ich hingegen in diesem Ausmaß davon verschont. 😛

Lando
5. Mai 2019 23:09

https://www.youtube.com/watch?v=qzfOKlIh100

Die Unterschiede sind schon deutlich – aber das war zu erwarten. MK9 lief auf der Vita ebenfalls merklich schlechter als auf der PS3; obwohl’s ein guter Port war.

D00M82
5. Mai 2019 21:20

Okay das habe ich noch gar nicht gelesen. Aber da wird ein wichtiger Punkt angesprochen den ich auch schon seit Jahren an der teilweise dummen „Gamer“ Community kritisiere. Bei Schlagwörtern entgleitet Ihnen sämtlicher Hang zu Relationen und es wird völlig überzogen gehatet.

ChrisKong
5. Mai 2019 18:54

Oben aus dem Text und dort wird auf Metacritic verwiesen. Wenn exemplarisch steht, dann geh ich schon davon aus, dass es ein originalgetreues Zitat ist. Aber ehrlich, so klingt es auch ziemlich, wenn man ein wenig im Netz unterwegs ist.

D00M82
5. Mai 2019 18:26

Kong woher stammt denn das Zitat?

5. Mai 2019 14:19

Mir hat der permanente Online Zwang das Spiel letztendlich versaut.
Nachdem ich mit den richtig guten Storymode durch war, tendierte der Wiederspielwert (abgesehen von ein paar 1 vs 1 Matches) gen Null.
War mein erster richtiger Fehlkauf dieses Jahr.

ChrisKong
5. Mai 2019 13:51

”Social-­Justice-Warrior-Propaganda-Müll! Ich wollte Mortal Kombat zocken und keinen CNN- oder New-York-Times-Simulator. Absoluter Dreck, ich lasse mir den Kaufpreis erstatten!”

Das sagt mehr über den User als das Spiel aus. Bei Metacritic gilt das selbe wie bei Amazon, die vernünftig geschriebenen Rezensionen erkennt man eigentlich leicht, den Rest kann man ja ignorieren.

5. Mai 2019 12:34

Den “Film” habe ich mir bereits bei YT gegeben. Knappe 3h sehr gute Unterhaltung, die zwar sehr abwegig ist aber mich immer noch besser unterhalten hat, als die letzten Marvel-Filme.

Das Spiel scheint wieder solide geworden zu sein, das freut mich und wenn es denn mal komplett ist, schlage ich ggf. zu. So zerstückelt, wie es jetzt ist, brauch ich es nicht.
Schade auch, dass die Zeiten vorbei sind, da man – gerade bei Prügelspielen – es mit zu nem Kumpel nehmen konnte, um ein paar Runden zu dreschen.

Das das Thema Lootboxen und Grind ein ziemlich starkes Thema sind, merkt man auch dem Test an, auch wenn es in diesem gefühlt eher heruntergespielt wird. Eine bzw. dann zwei von vier Seiten sind dann irgendwie doch recht viel. Da wäre eine eigene Stellungnahme bzw. Thematisierung schon besser gewesen.
Ohne es gespielt zu haben, scheint es mir eher an den Vorgänger “Deadly Alliance” orientiert zu sein. Das war – leider – auch ein ziemliches Grindfest, dank der Krypta, die so ich mich erinnere, sogar Charaktere enthielt. Da variierten aber die Kosten zwischen zwei- und vier-/fünfstellig.
Die Frage ist hier jedoch, kann ich mit Echtgeld Abkürzungen dafür kaufen und sei es über den Umweg erst Coins zu kaufen und mit denen dann die einzelnen Währungen freizuschalten? Wenn ja, dann ist der Shitstorm schlicht berechtigt, zumal dann auch die hohen “Kosten” für die Krypta einen Sinn haben – zumindest für Warner Bros., die ja schon in anderen Titeln gerne solche Scheiße abgezogen haben, wie z.B. Schatten des Krieges.

Noch ein Thema, das bisher nur wenig beachtet wurde: Es gibt wieder ziemliche Vorwürfe bezüglich der Arbeitsbedigungen …

Lando
4. Mai 2019 18:25

Hm, ich stecke im Zwiespalt: Einerseits reizt mich der gute Story-Modus, auf der anderen Seite empfinde ich die Gewaltdarstellungen mittlerweile als too much. Auch, wenn das Meiste, wiederum, so überspitzt dargestellt wird, dass man es kaum noch ernst nehmen kann.

Die Version für die PS4 Pro hatte ich im Auge – da würde ich leichte technische Abstriche in Kauf nehmen (hab ja auch eine One X) fürs komfortablere Spielen mit dem für mich immer noch konkurrenzlosen Dualshock 4-Steuerkreuz.

Nipponichi
4. Mai 2019 10:04

Mal abgesehen von dem Onlinekrempel, finde ich das Spiel sonst verdammt cool. Es hat, wie schon Teil IX und X eine recht coole Atmosphäre. Spielbarkeitstechnisch braucht es sich meiner Meinung nach heutzutage vor anderen großen Marken wie Tekken oder Streetfighter nicht mehr zu verstecken. Geschichtstechnisch ist es ohnehin praktisch allen anderen Prügelspielen überlegen. Ich würde sagen, das geht schon seit Deception so, hat aber seit Teil IX massiv zugenommen.

Und wenn irgendwann mal auch noch die GotY-Edition kommt, die dann alle Inhalte mitbringt, dann lohnt es sich erst richtig. Das Spiel ist besser als sein ruf, wenn man den ganzen Onlinemist mal außer Betracht läßt. Mir fehlen zwar ein paar Kämpfer wie Shang Tsung, Goro, Sheeva oder Reptile, aber das kann ja unter Umständen noch kommen.