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Der traditionelle Mortal Kombat-Fan hat jetzt schon Schaum vor dem Mund, weil noch kein Wort zum Gewaltfaktor gefallen ist. Dabei interessieren weniger die im Optionsmenü regulierbaren Bluttropfen, als die so genannten ‘Fatalities’, mit denen er besiegte Gegner endgültig ins Jenseits zu befördern gedenkt. Keine Panik: Einen Todesschlag beherrscht jeder Kämpfer, glücklicherweise ist der aber nicht so heftig wie die Pendants in den Vorgängerspielen – hoffentlich sind mit dieser Lösung alle Beteiligten zufrieden.
Deadly Alliance ist nicht nur taktisch originell, auch bei den Spielmodi hebt sich die Keilerei von der Konkurrenz ab: Im Arcade-Turnier beweist Ihr alle drei bis fünf Runden Eure Kraft beim Bruchtest, außerdem erspielt Ihr Münzen in sechs Farben. Damit kauft Ihr in der Gruft die 667 Geheimnisse sowie neue Kämpfer, Arenen, Fotos und Skizzen der Entwickler. Weil Ihr für alle Extras zig Stunden prügeln müsst, solltet Ihr regelmäßig Kumpels samt ihrer Memory Card einladen: Im Zweispieler-Modus dürft Ihr Eure Münzen in einen Topf werfen und als Preisgeld ausschreiben – da pocht das Herz gleich doppelt schnell! Ähnlich Soul Calibur gibt es auch einen ertragreichen Missions-Modus, die ‘Konquest’: Hier besteht jeder Kämpfer 18 Prüfungen, die ersten acht sind bei allen gleich, zehn weitere speziell auf Euren Kampfsportler zugeschnitten. Die Aufgaben eignen sich prima zum Üben der Manöver: Ihr müsst Schläge zu Combos verbinden, alle Schwertstiche Eures Schützlings zeigen oder dem Gegner die Energie klauen.
Trotz des düsteren Ambientes braucht sich Mortal Kombat nicht vor der Konkurrenz verstecken: Mit berstenden Statuen und Felsen, spiegelndem Eis, dicken Schneeflocken und Prasselregen hat Midway alle Effekte eingebaut, die eine Top-Keilerei haben muss. Besonders eindrucksvoll ist Seitenwind, der Holzscheite und Rauchschwaden quer durch die Arena fegt. Von manch trägem Sprungkick abgesehen, sind auch die Animationen der Kämpfer vorbildlich: Zöpfe und Mäntel wirbeln mit jeder Bewegung und beim Blocken passt Euer Schützling seine Armhaltung jeder Gegenattacke individuell an – das sieht nicht nur toll aus, sondern schafft echte Eastern-Stimmung.









Ich muß gestehen das ich mit dem Teil nie so richtig warm wurde.
Hab so lange gespielt, bis ich in der Krypta jeden Sarg öffnen konnte. Grandioser Teil.
Tolles Spiel. Meine Packung ist nur kaputt, weil mein damaliger Beinahe-fast-noch-nicht-ganz-Schwager angeschickert draufgestiegen ist, weil er wie ein Kleinkind alle Games vor dem Fernseher ausgebreitet hat, um sie zu probieren.
Spiele ich manchmal immer noch.
Besonders das Intro hat es mir angetan.
Hab damals auch eine Menge Stunden in dem Spiel versengt.
Der Hammer Prügeler damals. Das Spiel ist bei uns im wirklich großen Kreis an Doa und Tekken vorbei gezogen.
Tausende Stunden am GameCube und der ps2 verbracht.
War für uns das erste Mortal welches spielerisch sich stark weiterentwickelt hatte.
Und viel mehr als nur Gewalt und Humor zu bieten hatte.
Und so hat in meinem Kreis eigentlich nur Mortal Kombat überlebt als Couch Prügler.
Da war Mortal Kombat im Jahr 2002 wieder in Hochform. Leider war ich noch viel zu jung dafür. Wo sollte ich das noch wissen, das es Fatality gibt?