MotorStorm: Arctic Edge – im Klassik-Test (PSP)

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Im Zuge der neuen PSP-Offensive schrumpft Sony eine Vollgasmarke auf Mobilformat, die bislang als Zugpferd für die große PS3 diente: Der dritte MotorStorm-Teil hört auf den Untertitel Arctic Edge und schickt Euch in kalte Gefilde. Deshalb wird vor allem über Eis und Schnee gerast, auf tiefer liegenden Pisten findet sich aber noch reichlich Matsch – auch enge Schluchten, steile Abhänge und gewagte Sprünge stehen wieder auf der Tagesordnung.

Dazu kommen neue Gefahren, denn im Gegensatz zu früheren Teilen kann es passieren, dass eine befahrene Brücke einbricht oder eine Lawine auf Euch niederprasselt. Wie gehabt geht es darum, die aggressiven Gegner hinter sich zu lassen. Ein wichtiges Mittel dazu ist der Boost-Antrieb, der auf Knopfdruck aktiviert wird. Den Temposchub könnt Ihr nahezu unbegrenzt nutzen, nur solltet Ihr auf die Hitzeentwicklung achten: Wer zu ausdauernd Vollgas gibt, riskiert eine Explosion. Neben normalen Rennen warten gelegentlich ­Herausforderungen, bei denen Ihr unter Zeitdruck Tore passiert oder während der Fahrt abhängig von Eurer Platzierung stetig Punkte sammelt.

Die PSP-Grafik ist ordentlich detailreich und flott, durch die winterliche Thematik sehen die Strecken aber wenig spektakulär aus. Ansonsten gibt es als neue Fahrzeugtypen Pistenraupen und Schneemobile, die sich nahtlos in den Fuhrpark einfügen und ansonsten nicht weiter auffallen. Letztlich ist Arctic Edge ein routinierter Aufguss der Vorgänger im neuen Gewand, der für flotte Rasereien taugt, aber auch zeigt, dass das Konzept langsam in die Jahre kommt.

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Walldorf
15. Oktober 2025 18:02

Schade, dass Sony die Marke ruhen lässt. Würde bestimmt auch auf der PS5 funktionieren.