My Hero One’s Justice – im Test (PS4)

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In der letzten Ausgabe ­testeten wir die Anime-Umsetzung Black Clover: ­Quartet Knights, die genau wie ihre gezeichnete Vorlage vor allem durch Mittelmäßigkeit auffiel. Da hat die neue Umsetzungs-Klopperei My Hero One’s Justice schon einmal einen großen Vorteil, ist die Manga- und Anime-Vorlage “My Hero Academia” (aus nebulösen Gründen muss das Spiel wieder einmal einen anderen Namen tragen) doch einer der momentan interessantesten und populärsten Jungs-Mangas.

In der Welt von My Hero One’s Justice hat jeder seine besonderen Fähigkeiten (hier ”Macke” genannt) – und so sind auch ­Superhelden nach eher amerikanischem Vorbild keine Seltenheit. Das liefert eine ideale Vorlage für eine nicht allzu komplexe, aber allemal spaßige Arena-Prügelei mit angenehm unterschiedlichen Figuren. Ihr bekämpft Euch in einer 3D-Arena mit Schlägen, Würfen und Spezialangriffen, ein paar Dash-Aktionen und ­defensive Manöver runden Euer Aktions­repertoire sinnvoll ab.

Der Story-Modus setzt etwa in der Mitte der Geschichte ein und bietet mal wieder den für solche Anime-Adaptionen typischen Schnelldurchlauf durch die bisherigen Ereignisse. Kenner nicken dabei wissend, während all jene, die mit der Vorlage nicht vertraut sind, mit den Schultern zucken und auf die nächste Klopperei warten. Zuvorkommend ist das Spiel in Sachen Anspruch: Wer einfach nur schnelle Action will, löst seine Moves im Auto-Modus durch simples Knopfgehämmer aus. Im manuellen Modus wird etwas mehr Verständnis für die Feinheiten vorausgesetzt, an die Komplexität eines Prüglers von Sega, Capcom oder SNK kommt aber auch diese Anime-Klopperei nicht heran – aber darum geht es hier ja nicht wirklich.

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