NASCAR 99 – im Klassik-Test (PS)

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Ernst wird’s beim anschließenden Trai­ning – im Gegensatz zum Vorgänger fummelt Ihr nun sogar an der Gewichts­verteilung des Fahrzeugs herum und legt Typ und Federung der Reifen fest – bei den auftretenden Flieh­kräften in der Steilkurve ­eine entscheidende Wahl. Nach einigen Proberunden startet Ihr in die gnaden­lose Qualifi­ka­tion: Ihr dreht nur eine einzige Runde, die Euren Startplatz im 24köpfigen Feld festlegt.

Wäh­rend des Rennens stopfen sich ­empfindliche Gemüter die Ohren zu: Entweder Ihr schlittert, verwirrt durch peinliche 08/15-Rockklänge, der Kon­kurrenz ins Heck, oder Ihr lauscht dem Boxenfunk und fragwürdigen Bin­sen­weis­heiten von “EA Sports”-Veteran Bob Jenkins: Spä­testens nachdem ein mehrfacher Frei­luft-Überschlag trocken mit der Nennung des Führungstrios kommentiert wird, möchtet Ihr dem armen Bob eine Fielmann-Brille spendieren. Wenig­stens bleibt der Vorfall der Wie­der­holungs-Kamera nicht verborgen – mit mehreren Geschwin­dig­keiten laßt Ihr die fatalen Sekunden vor dem Abflug aus diversen Ansichten Revue passieren. Zurück in die Hitze der Non­stop-Überholschlacht: Nach einigen unsanften Stoß­stan­gen-Kon­takten prüft Ihr per Knopfdruck die Beschä­di­gung des Fahrzeugs – eiert Ihr dem Klassement hinterher, laßt Ihr die Boxencrew per Menü schuften und bringt den Kübel wieder auf Vorder­mann.

Die Grafik beider Versionen unterscheidet sich deutlich: Während auf dem Nin­ten­do 64 die tristen Speedways sauber an Euch vorüberziehen, ruckelt die ­verschlimmbesserte 32-Bit-Rou­tine klar stärker als im Vorjahr.

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