NBA Street Homecourt – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Ansonsten wundert sich der geneigte Konsolen-Basketballer über einige weitere Design-Entscheidungen: Baut Ihr einen eigenen Charakter auf, habt Ihr die Wahl aus vorgefertigten Sportlern der Kategorien Forward, Guard und Center. Fachlich ist das korrekt, für Novizen werden die Unterschiede dieser Positionen wie so vieles anderes aber nicht erklärt. Schade ist zudem, dass die meisten Editorfunktionen komplett gekippt wurden: So habt Ihr kaum Möglichkeiten, Euren Star zu individualisieren, ein eigenes Spielfeld gibt‘s überhaupt nicht mehr – und das gerade bei einem Namen mit Homecourt im Titel…

Auch der Karriere-Modus macht nicht den inspiriertesten Eindruck: In lieblosen Standard-Menüs klickt Ihr Euch durch verschiedene Matchvarianten (u.a. zählen mal nur Dunks oder normale Würfe), sammelt Siege und bestreitet Spiele, die Euch gelegentlich an andere Schauplätze führen. Hin und wieder gewinnt Ihr Outfits und Schuhe, die Euer Ansehen steigern, während Erfolge zur Verbesserung des Könnens verhelfen: Damit wächst das Potenzial Eures Sportlers, der sich zudem je nach Euer Spielweise in bestimmten Kategorien verbessert.

Einige obskure Ideen hielten dabei Einzug: Erreicht Euer Star Erfahrungslevel 5, gibt‘s einen ’Freak Skill‘ – soll heißen, eine gewählte Fähigkeit wird dann perfektioniert. Entscheidet Ihr Euch für das Wurfvermögen, habt Ihr prompt einen Athleten, dessen Bälle kaum noch daneben gehen. Zumindest in den unteren Schwierigkeitsgraden, bei denen die Gegner noch nicht zu Blockexperten mutieren, ist das fast eine Garantie für Siege und macht Pässe und Teamwork zur Nebensache.

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