Need for Speed Carbon – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Ob Electronic Arts noch einmal ein Licht aufgeht? Im Gegensatz zu ­Matthias habe ich nichts gegen taghelle Schauplätze, zumal Nacht­rennen schon etwas ausgelutscht sind und die Carbon-Stadt großteils wenig spektakulär gestaltet ist. Doch insgesamt kommt das Szenario stimmig rüber, gerade die düsteren Canyons sorgen für so manch ­Nervenkitzel. Die veränderten Rennschwerpunkte zu ”Most Wanted” machen Sinn: So finde ich die weniger penetranten Polizeijagden gut und halte den Verlust der Dragrennen für unproblematisch, schließlich gibt es genug adäquaten Ersatz dafür – zumindest auf der Xbox 360, denn die ­alten Konsolen werden diesmal nur mit abgespecktem Umfang beglückt. Dafür halten sich dort Bildratenprobleme in engeren Grenzen als noch letztes Jahr, während die NextGen-Hardware erneut kein flüssiges Geschehen auf den ­Bildschirm zaubert: Wie wäre es nächstes Mal mit etwas weniger Detailverliebheit und dafür ­weniger Rucklern? Fans der Need for Speed-Serie werden sich daran wohl weniger stören und bekommen auch dieses Jahr einen Straßenraser, der einiges zu bieten hat.

Matthias Schmid meint: Ich bin ein Wesen der Nacht und deshalb gefällt mir Need for Speed Carbon weit besser als die Tageslicht-Episode Most Wanted. Als ­besonders gelungen empfinde ich das neue ‘Autosculpt’-Tuning: Zum ­einen, weil Ihr so Euren Schlitten erstmals ganz nach Euren Vorlieben ­gestalten könnt und zum anderen, weil EA in diesem Punkt mal die ­eigene Kreativität bemüht hat. Ganz gönne ich den Kanadiern aber ­immer noch nicht, dass sie mit der Need for Speed-Serie den Erfolg feiern, der ­eigentich den Tuning-Raser-Pionieren von Genki (aktuell “Im­port Tuner Challenge) zustehen würde. Die schicken HD-Karossen und die andrenalingeschwängerten Rennen stehen für Rennspaß pur, das Fahrverhalten geriet allerdings einen Tick zu indirekt und schwerfällig.

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