
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Meine Aufmerksamkeit geweckt hat Night in the Woods anfangs mit seinem Grafikstil: Das einfache, aber sehr schicke Design der Kleinstadt mit seinen tierischen Einwohnern und deren liebevoll animierten Gesten sieht einfach schön aus. Aber auch die Geschicke von Mae und ihren Freunden zogen mich in den Bann, wenngleich gegen Ende hin ein paar Aspekte nicht so gelungen wirken. Die toll geschriebenen Dialoge und Charaktere erinnern mich in ihrer Art an Joss Whedons glorreiche ”Buffy”-Ära – eine gewisse Affinität dazu wie auch ein gehobenes Verständnis der englischen Sprache ist wichtig, um Night in the Woods richtig schätzen zu können. Denn spielerisch ist das Abenteuer nichts Besonderes: Die Minispiele sorgen zwar für eine Prise Auflockerung, meistens spaziert Ihr aber gemächlich herum und führt Gespräche – das kann sich hin und wieder etwas ziehen.
Gemächliches, hübsch inszeniertes Abenteuer über die Bürden junger Erwachsener, das von seiner Atmosphäre lebt.
| Singleplayer | ![]() | 77 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











