
Meinung
Raphael Fiore meint: Ninja-Mädel, gönn’ Dir eine Pause: Denn um das neuartige Killer-Combo-System anzuwenden, hampelt Ihr hektisch von einem lieblos designten Cyborg-Ninja zum nächsten. Das durchaus lobenswerte Kampfsystem könnt Ihr aufgrund unpassend positionierter Kamera und hakeliger Steuerung kaum gezielt einsetzen. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig mutet der grafische Stilwechsel an: Anstatt in asiatischen Tempeln kämpft Ihr in kargen Stadtteilen von Tokio. Selbst Boss-Scharmützel enden in wildem Geschnetzel, anstatt mit taktischen Finessen zu fordern. Gegenüber dem Vorgänger punktet Nightshade lediglich mit den verfeinerten ‘Tate-Kills‘ und dem entschärften Schwierigkeitsgrad, der nun auch Normalsterblichen eine Chance lässt.







