Nitroplus Blasterz: Heroines Infinite Duel – im Test (PS4)

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Entwickler Examu hat schon mit der Arcana Heart-Serie bewiesen, dass man quietschbunte, launige Prügelspiele draufhat. In Nitroplus Blasterz: Heroines Infinite Duel werden über 30 weibliche Charaktere aus diversen Visual Novels zur kreativen Dialoglösung mit Handkante, Zauberspruch und Lasergewehr gebeten.

12 Damen fungieren als Haupt-Charaktere, aus 20 weiteren wählt Ihr für jedes Duell zwei Unterstützerinnen. Die werden per Tastendruck in die Arena gerufen und zünden ihre Spezialmanöver – die reichen vom Über-den-Haufen-Fahren mit einem Roller bis hin zur Mega-Feuerwand sowie etlichen passiven Verstärkungsfähigkeiten, deren Wirkung sich Euch erst nach und nach erschließt.

Die Schlägerfrauen sind schrill designt und haben krachige Special Moves im Gepäck: Ouka (Bild) trägt ein überdimensionales Kreuz im Rücken, Busenweib Super Sonico wirft mit Katzen, Mora sieht aus wie ein Anime-Harry-Potter mit Vorschlaghammer. Spielerisch unterscheiden sich die Mädels angenehm, das Ausführen ihrer Super Moves gestaltet sich jedoch oft zu gleich. Überhaupt gefällt Nitroplus Blasterz mit einem durchdachten Bewegungs-Repertoire (auch in der Luft) und Profi-Optionen mit Cancels, Guards, Parrys &amp Co. In BlazBlue oder Guilty Gear-Regionen dringt der Titel aber nicht vor – die Nitroplus-Riege ist offenherziger, aber auch nicht so tiefgründig und interessant.

Habt Ihr den ”Story”-Modus (der eher eine Arcade-Variante ist) einmal durch, wird ”Another Story” freigeschaltet – mit tonnenweise Gelaber im Persona 4 Arena-Stil. Noch ein Tipp zum Schluss: Noch bis 8. Mai sind zwei DLC-Charaktere (u.a. Homura aus Senran Kagura) gratis.

Matthias Schmid meint: Mit Visual Novels kenne ich mich nicht aus, daher geht die Herkunft der vielen Kämpferinnen und Support-Bräute komplett an mir vorbei. Zum Glück ist das nicht schlimm: Ich konnte vielen Figuren etwas abgewinnen, legte mich auf ein paar Lieblinge fest und experimentierte mit den Helferinnen. Die Action steuert sich flott, die Spezialattacken gehen leicht von der Hand und sind teilweise richtig pfiffig inszeniert. Störend fand ich die arg quietschigen Stimmen und die Tatsache, dass die Moveliste nur mit A,B,C,D-Bezeichnungen für die Buttons daherkommt, statt Kreis, Dreieck &amp Co. anzuzeigen.

  • 12 Kämpferinnen, 20 Helferinnen
  • PS4-Spieler kämpfen online gegen PS3-Zocker

Gefälliger Mädels-only-Klopper – dank cooler Special Moves für Einsteiger geeignet; dank angenehm unterschiedlicher Figuren für Genreprofis reizvoll.

Singleplayer74
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