Of Lies and Rain – im Test (PS VR2)

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Wie realistisch ist es, dass künstliche Intelligenz zur größten Bedrohung der Menschheit wird? Ein mögliches ”Was wäre wenn”-Szenario könnt Ihr hier bereits hautnah und in VR miterleben. Dabei schlüpft Ihr in die Rolle des anfangs von massiver Amnesie geplagten Adam, der in einer völlig verwüsteten Zukunftsstadt aufwacht und herausfinden muss, warum die A.D.E. ­(Artificial Data Entity) seit über 20 Jahren Krieg gegen die Menschheit führt – und wie sich dieser doch noch gewinnen lässt. Präsentiert wird der Plot in erster Linie durch Funksprüche, Environmental Storytelling sowie haufenweise Datenpads, die in aufwühlenden Texten das Schicksal der letzten Überlebenden skizzieren. Zugegeben, wer hier voll in die Hintergrundgeschichte eintauchen will, muss viel lesen – wird aber nicht enttäuscht.

Gleiches gilt für das eigentliche Spielgeschehen, das – Half-Life: Alyx lässt grüßen – Erkundungsabschnitte mit zahlreichen Physik-Rätseln sowie interessanten Kämpfen gegen allerlei KI-gesteuerte Killer-Einheiten mit individuellen Angriffsmustern und Schwachpunkten kombiniert. Zur Wehr gegen Tentakelmonster, Metallspinnen oder Hightech-Skorpione setzt Ihr Euch mit Pistole, Shotgun und Sub-Maschinengewehr. Wer ausreichend ”GPU-Würfel” findet, kann alle Waffentypen mehrfach mit besseren Magazinen, Patronen und Zielvisieren aufrüsten. Für weitere Abwechslung sorgen Abstecher in eine surreale, stylish dargestellte Datenwelt, in der Ihr meist mit einer zunehmend fordernden Mischung aus Sprung- und Actionpassagen konfrontiert werdet. Diese Abschnitte sind zuweilen knifflig, aber nie unfair.

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Sanftmut
I, MANIAC
Sanftmut

Bisher kenne ich nur die Demo (auf Steam) und war mir unschlüssig ob ich’s mir holen soll, aber nach diesem Test werd’ ich dem Spiel dann wohl doch alsbald mal ne Chance geben.