
| Spiel: | One Piece Unlimited World Red |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Ganbarion |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2014 |
Die Strohhut-Piraten sind ein Dauerbrenner: One Piece betrat 1997 die Bildfläche, seitdem sind die Abenteuer von Ruffy und seiner Crew aus dem Anime- und Manga-Universum nicht mehr wegzudenken. Gleiches gilt für die Spiele, deren Debüt One Piece: Grand Battle bereits 13 Jahre zurückliegt. Und Battle ist das Stichwort, weil auch im neuesten Ableger Kämpfe wieder eine zentrale Rolle spielen.
Die Geschichte von One Piece Unlimited World Red wurde eigens für das Spiel geschrieben und auch zwei neue Figuren werden darin eingeführt. Dennoch bestimmen vor allem bekannte Gesichter das Geschehen: Ruffy, Nami, Sanji, Brook und alle anderen Mitglieder der Piraten-Bande geben sich ein Stelldichein und treffen auf ebenso prominente Gegner wie Hody Jones, Rob Lucci oder Whitebeard. Vorkenntnisse aus der Serie werden vorausgesetzt, denn ohne entsprechendes Wissen versteht Ihr viele Anspielungen sowie die Beziehungen der Figuren untereinander nicht.
Der Spielablauf setzt wie eingangs erwähnt hauptsächlich auf handfeste Auseinandersetzungen: Während Eure dreiköpfige Truppe durch Wüste, Eiswelt oder das Reich der Fischmenschen läuft, tauchen Gegnergruppen auf und wollen vermöbelt werden. Ihr verbindet starke und schwache Angriffe zu Combos, mit denen Ihr einen Break auslösen könnt dann verursachen die Hiebe von Ruffy und Co. mehr Schaden. Auf Tastendruck kontert Ihr feindliche Attacken bzw. weicht diesen aus, für einen Spezialangriff ladet Ihr eine Leiste auf.
Generell durchweht ein Hauch Chaos die Kämpfe, weil die Kamera ständig nachgestellt werden muss auf dem 3DS noch umständlicher via Touchscreen. Wildes Prügeln in alle Richtungen bringt meist Erfolg, nur bei den großen Endgegnern sollten Eure Aktionen zielgerichtet sein.
Doch Ihr seid nicht ausschließlich mit Kloppen beschäftigt. Der zentrale Ausgangspunkt des Spiels ist die Stadt Transtown, die Ihr mit Geld sowie gefundenen Rohstoffen erweitern könnt: Über ein simples Menü baut Ihr neue Geschäfte oder erschließt frische Grundstücke. Das bringt Vorteile, denn in der Apotheke kauft Ihr z.B. Heil-Items für die Truppe. Nur in der Stadt legt Ihr außerdem sogenannte Wörter fest, die die Attribute Eurer Charaktere in Kategorien wie Abwehr oder Angriff dauerhaft steigern auf Eurer Reise findet Ihr weitere Verbesserungen dieser Art. In den Levels stoßt Ihr auch auf Angelplätze und Jagdbereiche: In beiden Fällen müsst Ihr in schneller Folge die eingeblendeten Tasten drücken, um den Fang zu sichern. An anderer Stelle öffnen die Spezialfähigkeiten einzelner Figuren etwa den Weg zu einer Schatzkiste.
Neben der Story warten optionale Quests, die Eurer Gruppe unter Zeitdruck z.B. das Fangen bestimmter Tiere abverlangen. Das Kampfkolosseum richtet das Geschehen wieder aufs Hauen: In diesem Modus kämpft Ihr Euch in Einzel- und Massenkämpfen eine spielinterne Liga nach oben.
Der Comic-Stil von One Piece Unlimited World Red bildet die Figuren aus dem Anime sehr gut ab, abgesehen davon ist das grafische Gerüst jedoch gerade Mittelmaß. Auf dem 3DS sieht außerdem alles dezent gröber aus. Inhaltlich gibt es keine Unterschiede zwischen den Konsolen- und Handheld-Versionen.
Sascha Göddenhoff meint: Die Diagnose lautet: Fanservice. Denn nur One Piece-Kenner können mit der konfusen und stellenweise steif übersetzten Geschichte etwas anfangen. Hauptsächlich seid Ihr mit Dreschen beschäftigt, ist der Ausbau der Stadt doch fast komplett optional und darüber hinaus arg langweilig gestaltet. Ebenso durchwachsen fallen Angeln und Jagen aus. Und wer bei Unlimited World an eine große, offene Spielwelt denkt, wird von überschaubaren Arealen mit bescheidenem Wiederspielwert überrascht. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, doch erscheinen mir die einzelnen Elemente des Spiels ein wenig willkürlich aneinandergereiht.
- spielt mit bekannten Figuren wie Ruffy, Nami, Chopper oder Franky
- baut abseits der Story die Stadt aus
- Arena-Fights im Kampfkolosseum
- unterstützt Cross Save
Ordentlicher Fanservice, dessen Mischung aus Raufereien, Abenteuer-Einlagen und Städtebau jedoch etwas unausgegoren ausfällt.
| Singleplayer | ![]() | 66 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |



















zum Game: ziemlich tolle Grafik – mit Luft nach oben wohlgemerkt.Erinnert entfernt an die NARUTO Games (“”Ninja Storm””).Steuerung und Kamera aber hätten noch feinschliff vertragen.Story ist zumindest für mich relativ belanglos gewesen – ich mag die Charaktere zwar, wirklich mitgerissen war ich aber nicht – dies kann ich eigentlich über das gesamte Game sagen – alles ist recht monoton, schon zig mal in anderen Spielen (besser) gesehen bzw. gespielt.Alles in allem recht durchschnittlich – sogar Fans würde ich eher raten, es zum Budget Preis zu kaufen.
Bei Fairy Tail ist das doch schon seit Jahren so….Ich weiß alles geschmackssache aber das was da so passiert ist an belanglosigkeit kaum zu überbieten…imo
66 %Dann past die Wertung ja zur Qualität der Serie.Früher wirkte alles noch gut durchdacht und bis zu einem gewissen Punkt genau geplant, auch wenn die Serie sich selbst nie ganz ernst genommen hat.Eine bestimmte Wendung, die die meisten wohl kennen, ich aber aus Spoilergründen nicht erwähne, war meiner Meinung nach nicht von Beginn an geplant und sollte nur für neue oder mehr Aufmerksamkeit sorgen.Dann kam der Zeitssprung von 2 Jahren und die Crew findet wieder zusammen, nachdem sie vom dicken Bibeltragenden Bartholomäus Bär im Sabaody Archipel getrennt wurden.Das Charakterdesign sieht grottig aus, die Kämpfe sind nicht mehr so gut animiert und Actionreich, da die Strohutbande noch stärker ist, als ohnehin schon, und der Storyverlauf wirkt so willkürlich und planlos, als wenn Eichiro Oda alle Ideen einbauen würde, die ihm gerade in den Sinn kommen…Und das ist das Problem der Endlos-Shounen-Anime:Nach über 600 Episoden und über 700 Mangakapiteln kommt man irgendwann an den Punkt, wo man den Überblick verliert. Plötzlich öffnen sich Fragen, die bei besserer Planung vielleicht nie aufgekommen wären, die Geschichte verliert sich im Undendlichen und läuft solange weiter, wie die Geldkuh gemolken werden kann. Die Entwickler geraten in Erklärungsnot und müssen dafür noch mehr Folgen/Kapitel zeichnen, als nötig und es nimmt kein Ende…Das ist bei One Piece und z.B Naruto ganz extrem und wird hoffentlich bei Fairy Tail nicht geschehen…