Orphen: Scion of Sorcery – im Klassik-Test (PS2)

1
2300
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Um es gleich vorwegzunehmen: Orphen kann mit Genre-Perlen wie Zelda: Majora´s Mask oder Tomb Raider in keiner Disziplin mithalten. Zu altbacken wirken die Rätseleinlagen – Sprungpassagen und Fallensystem meistern auch Action-Adventure-Neulinge auf Anhieb. Anders sieht es bei den Kämpfen aus: Trotz innovativem Ansatz gestalten sich wegen des unflexiblen Defensivsystems – feindlichen Angriffen könnt Ihr nur durch Beschwören eines magischen Schildes entgehen – vor allem die Endgegnergefechte frustig. Technisch bietet Orphen Licht & Schatten: Zwar bleibt die Grafik stets flüssig, dafür müsst Ihr aber häufig mit kargen Texturen und spartanischen Polygonfiguren leben. Dass Activison auf jegliche Untertitelung der englischen Sprachausgabe verzichtet hat, empfinde ich bei einem 120-Mark-Titel als Frechheit. Besonders wegen der wichtigen Rolle der Story – alle paar Minuten wird die Dungeon-Hatz von einer selbstablaufenden Zwischensequenz unterbrochen. Unterm Strich bietet Orphen solide, aber unspektakuläre Action-Adventure-Kost, die mit fünf bis sieben Spielstunden pro Handlungsstrang recht kurz ausgefallen ist.

Rennen, hüpfen, Monster plätten: Simples Action-Adven­ture mit innovativem, aber unausgereiftem Kampfsystem.

Singleplayer63
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Tokyo_shinjuu
7. Juni 2020 6:23

Der Manga und Anime hat mir damals ziemlich gut gefallen.
Das Spiel hab ich damals mal einer Freundin zum Geburtstag geschenkt, vielleicht war das der Grund warum sie später mit mir Schluss gemacht hat.?