Otogi 2: Immortal Warriors – im Klassik-Test (Xbox)

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Bereits seit geraumer Zeit ist hierzulande ein starkes Interesse an fernöstlicher Kultur zu verzeichnen. Egal ob Filme, Mangas oder auch kulinarische Köstlichkeiten – begierig werden Japan-, Korea- und China-­Exporte von der Jugend konsumiert. Betrachtet man die Besucherzahlen von ästhetisierten Martial-Arts-Märchen wie “Tiger & Dragon”, “Hero” oder aktuell “House of Flying Daggers”, stehen die Zeichen für Otogi 2: Immortal ­Warriors günstig. Denn auch From Softwares Monsterschnetzelei setzt auf eine mythologisch ­angehauchte Hintergrundgeschichte, gewaltige Bilderfluten und atemberaubende Schwertkämpfe.

Das mystische Szenario erzählt die Geschichte vom Angriff des Dämonenheeres auf die alte Hauptstadt ­Japans. Um die schändlichen Horden zurückzuschlagen, opfern fünf Kämpfer ihr Blut und erwecken den legendären Krieger Raikoh zum Leben. Nun liegt es an Euch, mit der grotesken Sechserbande – von Wolfsmensch über Magierin bis hin zu wandelndem Tentakel-Baumstamm – in gut 25 Missionen die Welt vom Dämonenfluch zu reinigen. Vor Beginn einer Mission entscheidet Ihr frei, welchem Recken Ihr die Prüfung auferlegt: ­Al­lerdings muss dieser einen gewissen Erfahrungslevel besitzen und sollte für die Aufgabe gerüstet sein: Wäh­rend der stramme Kintoki mit seiner mächtigen Axt auch in der dichtesten Gegnerschar locker eine Schneise zieht, sieht die schlanke Sadamitsu im Nahkampf kein Land. Nach der ­pa­thosschwangeren Missionsbe­schrei­bung stürzt Ihr Euch in die turbulente Hack’n’Slay-Action: Mit Katana, Kampf­stab oder bloßen Händen plättet Ihr Heerscharen fantasievoller Gegnertypen – feuerspuckende Geis­ter und Riesenspinnen inklusive. Ein anderes Mal wollen ­gigantische ­Zwi­schengegner erledigt oder ein heiliger Ort vor der Zerstörung bewahrt werden. Einmal ­gemeistert, stehen die komplett zerlegbaren Schauplätze zum erneuten Besuch offen.

Abseits des Storystrangs warten ­zahlreiche Prüfungen auf den Hobby-­Samurai: Hindert eine Armee Untoter daran, eine Brücke zu überqueren oder rast auf Zeit durch Torbögen, ­ohne Euren Kimono nass zu machen. Doch diese ‘Havoc’-Prüfungen dienen nicht nur der Abwechslung: Wie am Ende einer Hauptmission erwirbt das gewählte Alter Ego stärkende Orbs und reichlich Kohle. Genretypisch bringt Ihr letzere aber nicht aufs ­Sparbuch, sondern kauft Lebensenergie spendende Amulette, zermalmende Zaubersprüche und neue Totschläger.

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