OutRunners – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Das größte Manko an Out Runners ist der geteilte Bildschirm, der Euch auch im Solo-Modus den Blick auf die malerische Landschaft beschneidet und nur eine mickrige Drittel-Optik übrig läßt. Außerdem brausen die Boliden noch unrealistischer durch die Gegend als ihre Spielhallen-Kollegen: Mal brettert Ihr einfach durch einen Konkurrenten hindurch, mal hängen zwei Räder schon über dem Abgrund ohne daß sich das Fahrverhalten ändert. Vergeßt auch die manuelle Gangschaltung, denn im Gegensatz zu anderen Rennspielen bringt sie keinen zusätzlichen Leistungsschub. Ihr verzeiht der Fun-Raserei diese Patzer? Dann wird Euch vielleicht die Tatsache umstimmen, daß beide Spielmodi und alle Strecken spätestens nach zwei Stunden durchrast sind – dann lang­weilen Euch auch die witzigen Szenen nach dem Zieldurchlauf.

Cartoon-Autorennen mit permanentem Split-Screen. Leider unterscheiden sich die protzigen PS-Boliden im Fahrverhalten kaum.

Singleplayer44
Multiplayer
Grafik
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neotokyo
9. Oktober 2017 15:35

Hatte nur das erste Out Run auf MD… und Out Runners kam ziemlich spät! Da zockte ich lieber Virtua Racing ??

greenwade
30. September 2017 1:17

“In der Spielhölle gibt ein neues Daytona, ein neues Cruis n Usa, Jurassic Park ( wäre zu Hause in VR geil) Transformers, Dark Escape 4D ( Horror) , Dead Heat ( Racing), die Speed Driver Reihe ( auch Racing), eine ganze Ladung an VR Mech Games”

da wünsch ich mir direkt eine reportage im heft!

genpei tomate
29. September 2017 17:45

@Rudi Ratlos
Dennoch gibt es kaum eine aktuelle Arcade-Raserei oder Ballerei, die aus Japan den Sprung in die Konsolen-Laufwerke schafft, was ich schade finde.

Es sind allesamt tatsächlich “kleinere” Games, die für schmales Geld @Home angeboten werden könnten. Befreit von ihrem “Ballast” an Monturen würden sie natürlich auch “nur” als Arcade Konzepten durchgehen, aber: Why not, in den gängigen Download-Shops hat sowas gerade Konjunktur!

In der Spielhölle gibt ein neues Daytona, ein neues Cruis n Usa, Jurassic Park ( wäre zu Hause in VR geil) Transformers, Dark Escape 4D ( Horror) , Dead Heat ( Racing), die Speed Driver Reihe ( auch Racing), eine ganze Ladung an VR Mech Games und mir fällt ehrlich gesagt keinen Grund ein, wenn man uns hier im Westen die Spielotheken entzogen hat, warum auch noch keine Umsetzungen der aktuellen Arcades auf Konsolen rausgehauen werden.
Ich zocke so was gerne! 😛

Sie müssen meinetwegen nicht mit aktueller Technik konkurrieren, es ist eh schon seit vielen Jahren so, dass Home-Consoles stellenweise leistungsstärker sind, alles alles, was in Arcade-Höllen zum Zocken einlädt, heißt aber nicht, dass die aktuelle Arcade Games keinen Spaß machen!

Rudi Ratlos
29. September 2017 11:58

@genpei tomate: So geil die Arcades in Japan auch sind, der von greenwade angesprochene Vorsprung ist leider schon lange nicht mehr gegeben. Ob ich nun Tekken 7 in der Spielhalle zocke oder auf PS4 macht einfach keinen Unterschied. Das von dir angesprochene Drumherum begeistert tatsächlich mehr, Grafikwunder wie einst kann man aber leider schon lange nicht mehr erwarten 🙁

Max Snake
28. September 2017 17:23

Die Arcade Outrunners sah super aus.

genpei tomate
28. September 2017 16:22


Mit einem vielfachen an Leistung zwar nicht ganz, da eh alles auf Pc Basis betrieben wird, aber dir würden die Augen raus-kullern wenn du sehen würdest, welch Aufwand die Japaner nach wie vor betreiben, wenn es um das “Drumherum” geht.
Schau dir z.B. Star Wars von Namco an, ICH würde das SEHR gerne ausprobieren! 😛
https://www.bandainamco-am.com/game.php?gameid=53
Zig andere, die du dir googeln müsstest, wenn es um VR oder ganz fette Bildschirme für Racing Games geht, lohnen sich auch eines Blickes gewürdigt.
Ja, selbst Games, die für zuhause “technisch so-la-la” wären, nach den heutigen Erwartungen halt, wirken “in Groß” und mit der entsprechenden Montur nun mal anders.

greenwade
28. September 2017 15:52

was wäre das cool wenn es heute noch spielhallen gäbe, in denen geräte mit spielen rumstehen die ein vielfaches an rechenleistung von heimkonsolen hätten.

genpei tomate
28. September 2017 10:50

Was für eine gewagte Umsetzung!
Im Outrunners-Original werkelte bereits Segas 32 Board, der Nachfolger der Superscaler Reihe ( bekannt aus After Burner, Space Harrier und natürlich Out run) mit einer Cpu die doppelt so schnell war, wie der 68000 des Megadrives, Zusatz-3D-Scaling Chips nicht mal mit-eingerechnet!
Zur Erinnerung: Das Megadrive konnte Out run Teil 1 gerade noch so darstellen, ohne sich komplett zu blamieren. Die Umsetzung war “gut”…
Warum Sega bei Outrunners die Split-Screen Darstellung wählten, bleibt für mich ein Rätsel, da mir das Game, auch mit der abgespeckten Grafik von Teil 1 auf der selben Konsole besser gefallen hätte.
Wer die Möglichkeit hat, sollte sich Outrunners mal emulieren, da die MD Version null wiedergibt, was es für ein spaßiges Racing Game ist!