Oxenfree II: Lost Signals – im Test (PS5)

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Gute sieben reale und im Spiel fünf Jahre liegen zwischen den beiden Oxenfree-Episoden, aber die ungewöhnlichste Begebenheit des zweiten Teils ist wirtschaftlicher Art: Das Entwicklerstudio Night School hat sich zwischenzeitlich dem Streaming-Riesen Netflix angeschlossen, der nun erstmals ein Spiel außerhalb seines Abo-Ökosystems und für Konsolen verkauft. Warum diesmal die Xbox leer ausgeht, obwohl der Vorgänger seinerzeit zuerst zeitexklusiv dafür erschien, bleibt ein Rätsel.

Ansonsten merkt man dem Abenteuer das Business-Drumherum nicht an, eigentlich fühlt sich (fast) alles an wie damals: Der gezeichnete, vorwiegend düs­tere Grafikstil wurde ebenso beibehalten wie der Fokus auf ein klug gemachtes Dialogsystem. Wie gehabt wird viel herumgelaufen und dabei geredet, um die Story voranzutreiben. Diesmal schlüpft Ihr in die Rolle der nicht mehr ganz so jungen Riley, die meist in Begleitung von Jacob unterwegs ist. Die Gruppendynamik des Erstlings ist so nicht mehr gegeben, dafür plaudert Ihr am neuen Walkie-Talkie immer wieder mit anderen Personen. Erneut geht es um seltsame übernatürliche Geschehnisse, die Ihr teils durch das Finden der passenden Frequenz Eures tragbaren Radios aufspürt. Außerdem erwarten Euch diesmal vereinzelt auch Sprünge in die Vergangenheit. Trotzdem halten sich Neuerungen sehr in Grenzen und auch die ­Story von Lost Signals enthüllt zunehmend mehr Verbindungen zu Teil 1, was für Neueinsteiger nicht unbedingt ideal ist.

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