Painkiller: Hell Wars – im Klassik-Test (Xbox)

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1996
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Meinung

Robert Bannert meint: People can fly reduziert das Genre gelungen aufs Wesentliche und entfesselt dabei ein dämonisches Gemetzel, wie wir es schon lange nicht mehr gesehen haben. Zumindest in den USA – denn hier zu Lande leidet die Painkiller-Stimmung erheblich unter der USK-gerechten ­Kastration. Spaß bringen die blitzschnellen Feuergefechte mit knochenrasselnder und scheppernder Gegnerschar zwar noch immer, aber bei einem an Horror-B-Movies orientierten Gewalt-Aufgebot wie Painkiller sind die Splatter-Effekte nun mal das Salz in der blutigen Suppe. Ohne in schmierige Brocken ­zerplatzende Untoten-Kadaver und trashige Pixelfontänen macht die Monsterjagd einfach viel weniger Spaß. Davon abgesehen ist der polnische Baller-Exzess mit seiner atmosphärischen (wenn auch nicht ganz ruckelfreien) Grusel-Grafik und eingängigem Heavy-Metal-Sound genau das Richtige für all jene Action-Fans, die sich die ­guten alten Ego-Shooter-Tage zurück wünschen: Losballern, ohne sich um neumodischen ‘Design-Schnickschnack’ und Hightech kümmern zu müssen – das ist hier die Devise!

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Max Snake
3. Dezember 2023 15:52

Ist die Xbox Version von Painkiller aus der Index Liste gestrichen?