PixelJunk Shooter 2 – im Test (PS3)

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Das Innere eines gefräßigen Riesenmonsters ist kein gastlicher Ort – schon nach wenigen Sekunden stellt Ihr bei PixelJunk Shooter 2 schmerzhaft fest, dass die Schwierigkeit gegenüber dem Erstling deutlich angezogen hat. Gleich zu Beginn fällt Euer mit Bordkanone und Greifhaken ausgerüsteter Gleiter in einen Magensäureteich und beginnt sich aufzulösen. Nur wenn Ihr rechtzeitig rettendes Wasser erreicht, kann Eure Mission erst richtig starten. Eure Anwesenheit in den Innereien hat einen Grund: Bei Futtertouren hat das Monster eine Menge Bergleute verputzt – und die sollt Ihr retten. PixelJunk Shooter 2 steuert sich etwas komplexer als die meisten Twinstick-Vertreter, bietet aber auch mehr Nuancen: Um einen Level zu bestehen, müsst Ihr nicht nur mit heiler Haut durch knifflige 2D-Szenarien manövrieren, sondern auch für das Überleben von ausreichend Bergarbeitern sorgen. Im Prinzip ist alles in PixelJunk Shooter 2 gegen Euch: Lava und Magensäure setzen Euch zu, Gegner gehen auf Kollisionskurs und wenn Ihr nicht aufpasst, hängt Ihr an den glitschigen Monster-Organen fest. Was anfangs noch für Frust sorgt, stachelt bald Euren Ehrgeiz an: Das muss doch zu schaffen sein, zudem lässt die Unterteilung der Levels in übersichtliche Abschnitte viele Herausforderungen gleich machbarer erscheinen. Clevere Ideen wie tragbare Lichtquellen oder kleine Mr. Driller-Einlagen sorgen für Abwechslung, zudem gefällt die Präsentation: Der flächige Look erinnert dezent an den Wii-Titel Hydroventure und verleiht PixelJunk Shooter 2 einen eigenen Stil. Habt Ihr ein Faible für ordentlich knackige 2D-Action mit etwas Grips, seid Ihr hier richtig.

Deutlich happigerer Nachfolger des ideenreichen Twinstick-Baller-Knoblers.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound
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