Pokémon Pokopia – im Test (Switch 2)

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Screenshot von Pokémon Pokopia
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Da ist er dann auch wieder – der Schnapp-sie-dir-alle-Faktor. Die Pokémon machen Eure Welt nicht nur freundlicher und lebendiger, sie helfen auf unterschiedlichste Arten. Manche lassen gerne mal Rohstoffe wie Wolle oder Fäden fallen, andere unterstützen Euch, wichtige Gegenstände zu erschaffen oder zu verändern. Wieder andere wirken direkt auf die Welt ein und dann sind da eben noch die, von denen Ihr permanente neue Fähigkeiten erlernt und so Euer Aktionspotenzial massiv erweitert. Natürlich machen sie nebenbei auch ihr eigenes Ding: Schiggy und Glumanda treffen sich auf einen Plausch, Zubat hätte gerne eine gemütliche Wohnhöhle mit wenig Licht und wenn sich Pinsir und Skaraborn über den Weg laufen, droht man sich schon mal ein wenig gegenseitig.

So langsam füllt sich die Landschaft wieder mit netten Pokémon. Das Gras wird grüner, Ihr repariert verfallene Strukturen, lasst neue Gebäude errichten, durchbrecht mal eine Wand und entdeckt einen neuen Winkel der Welt und merkt schließlich: ­Hoppla, diese Gegend, die ich gerade begrünt habe, nimmt ja nur einen Bruchteil der ganzen Spielfläche ein. Hinter zunächst verschlossenen Türen befinden sich weitere Biome mit frischen Pokémon, Möglichkeiten und Herausforderungen! Wenn Ihr dort aktiv werdet, bekommt Ihr vielleicht auch Ressourcen und Wissen, womit Ihr eigentlich bereits bearbeitete Ecken noch weiter verbessern könnt. So dämmert Euch dann, was für ein monumentales Poké-Paket Entwickler Omega Force und die Pokémon Company uns da geschnürt haben. Alleine deshalb, weil zum ohnehin bereits großen Solo-Part noch ein nicht minder spannender Online-Aspekt kommt. Ihr könnt Euch sowohl gegenseitig in Euren bunten, selbst gebauten Poké-Paradiesen besuchen oder Ihr startet einfach eine komplett eigene Online-Insel, an der Ihr zu viert werkelt und eine neue, eigenständige Siedlung – oder vielleicht etwas ganz anderes – hochzieht!

Sollte Euch das jetzt an die beiden fantastischen Episoden von Dragon Quest Builders erinnern, dann kommt das tatsächlich nicht von ungefähr, teilt sich Pokopia doch etliche Schlüssel­aspekte mit dem gelungenen Spin-off, verzichtet im Gegensatz zu diesem aber auf dessen Mons­terkämpfe. All die nützlichen Pokémon-Aktionen werden hier ausschließlich im konstruktiven Kontext eingesetzt.

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KVmilbe
4. Mai 2026 12:59

Jo, ist leider eine Gamekey-Card… Das Spiel selber ist wirklich schön entspannend.

captain carot
2. Mai 2026 20:18

Ich bin definitiv kein Fan der Game Key Cards. Aber ich fürchte wenn es mit Speicher allgemein so weitergeht könnten wir die noch viel häufiger sehen, was dann aber gleichzeitig heißt, die Titel finden noch ihren Weg in den Retailhandel. Worüber man dann am Ende aus verschiedenen Gründen doch froh sein kann.

Max Snake
2. Mai 2026 18:48

Ist aufjedenfall in meine Liste. Respekt an Omega Force.

SonicFanNerd
2. Mai 2026 18:43

Ich “fürchte”, dass der Titel auch bei uns Einzug halten wird. 😅 Ich persönlich mag weder Minecraft so richtig, noch Pokemon sonderlich, aber mein Sohn mag beides gerne.

Einziger Wermutstropfen:
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kommt die Retail Version nur mit ner GameKeyCard.
Ja, ist für manche kein Dealbreaker, aber ich finde es schade, dass es keine “vollwertige” Retail gibt. Zumal das Spiel ja auch nicht nur 50€ oder so kostet.

Whitebeard91
2. Mai 2026 11:54

Pokopia wurde weitaus besser bewertet, als ich es nach den erstem Trailer erwartet hätte. Doch je mehr gezeigt wurde, desto mehr wurde ich überzeugt.
Cozy Games sind eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber Pokopia hat es mir angetan. Tatsächlich bin ich aber auch etwas überschlagen von den vielen Möglichkeiten und der Größe des Spiels. Ich bin etwa 30 Stunden dran und habe so gut wie noch gar nichts bauen können, was ich mir ausgemalt habe. Das Spiel wird mich einige Zeit begleiten

deRollEeinE
27. April 2026 19:45

Großartiges Spiel und ein Zeitfresser erster Güte.