
Meinung
Tobias Hildesheim meint: In den letzten Jahren brillierte vor allem die FIFA-Serie mit sinnvollen Neuerungen im Spielgeschehen. Jetzt steigt PES aber wieder voll ein und mit dem frischen Passsystem haben die Jungs von Konami einen Volltreffer erzielt. Man hat jetzt das Gefühl, wirklich volle Kontrolle über die Aktionen der Kicker zu haben. Für Anfänger ist die Fußball-Simulation allerdings kaum geeignet. Oft müht man sich im Mittelfeld lange um kontrollierten Ballbesitz und wenn dann mal ein Angriff gelingt, müssen Schussstärke und Winkel haargenau stimmen, damit der Ball im Netz einschlägt. Dafür ist die Freude bei einem Sieg umso größer. Und mit den originalen Teams von Werder Bremen und dem FC Bayern ist sogar die Champions League langsam komplett. Schalke wäre aber noch ein schöner Gegner gewesen.
Stefan Stöckmann meint: Wozu brauche ich eine Bewegungssteuerung, wenn es ein Spiel auch ohne Kamera und zig Sensoren schafft, mich direkt ins Geschehen zu versetzen? PES 2011 schafft dies dank des neuen Passsystems mit Leichtigkeit. Selten habe ich eine so intuitive, gleichzeitig aber ungemein herausfordernde Steuerung erlebt. Das ist Motivation pur. Natürlich hat dies seinen Preis. Wie Kollege Kujawa schon zu Recht angemerkt hat: Einsteigerfreundlichkeit sieht anders aus. Bis Ihr das Geschehen wirklich zu 100 Prozent unter Kontrolle habt, werdet Ihr einige Kilometer auf dem virtuellen Rasen hinter Euch gebracht haben. Dass PES 2011 allerdings gar nicht für Anfänger geeignet sein soll, kann ich nicht unterschreiben. Bringt Ihr Begeisterung für den Sport und einen Hauch Spielverständnis mit, solltet Ihr am sprichwörtlichen Ball bleiben. Es lohnt sich!










