Rainbow Billy: The Curse of the Leviathan – im Test (PS4)

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Seite 1

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Der quietschbunte Billy lebt mit seinen quietschbunten Freunden im quietschbunten Land der Fantasie. So viel Farbe kann der böse Drache Leviathan nicht aushalten, weshalb er dem Fantasiereich kurzerhand seine Farben raubt. Nun ist es an Billy, die Bemalung zurückzubringen – auf seinem Friend-Ship stürzt er sich in die Fluten der Fantasie und schippert von Insel zu Insel, um entfärbte Monsterchen zu befreunden und sie und ihre Welt wieder bunt zu machen. Das spielt sich in Taktik-Sequenzen ab, in denen Ihr eigene Monsterfreunde wie Sammel­karten zückt, um sie gegen die Feinde ins Feld zu schicken.

Kämpfen kann man das nicht nennen, denn eigentlich findet hier ein klärendes Gespräch statt: Als Billy versucht Ihr zuerst, den grummeligen Monstern gut zuzureden, um ihnen bei Problemen zu helfen. Stellt Ihr Euch dabei gut an, offenbaren sie Euch in der ”Kampf”-Phase mit einer ­Anzeige über ihrem Kopf Symbole, die Euch dann wiederum verraten, welche Monster Ihr ausspielen müsst, um die Auseinandersetzung zu gewinnen. Streitschlich-tung so zu gamifizieren, ist eine interessante Idee, fühlt sich aber beim Spielen schnell manipulativ an, da die Antworten meist ziemlich offensichtlich sind und Ihr Euch so bald nur noch emotionslos durchklickt.

Aufgebrochen werden die Kämpfe von faden Jump’n’Run-Passagen, in denen es Schalter zu drücken und Blütenblätter zu erhüpfen gilt. Der 1930er-Jahre-­2D-Cartoon-Look der Figuren ist eigentlich ganz hübsch, wirkt in den uninspirierten 3D-Welten aber eher fehl am Platz. Da zu guter Letzt auch die Texte wenig Interessantes zu erzählen haben, kann man dieses bunte Abenteuer allerhöchstens noch für ein junges Publikum empfehlen.

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