Rascal – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Leckere Verpackung, durchwachsener Spielspaß: Optisch hat mich Rascal mit seinen spektakulären Lichteffekten sofort begeistert, auch wenn einige Polygon-Patzer und Blickwinkel-Probleme die Freude trüben. Auch die Musik gefällt durch stimmige Kompositionen, wenngleich sich die Melodien zu schnell wiederholen. Spiel- und Leveldesign dagegen sprechen mich weniger an und sind eher auf jüngere Spieler zugeschnitten: Kaum Extras, nur Blasen-Waffen, taktisch wenig anspruchsvolle Gegner-Gefechte. Wie schon bei früheren Travellers-Tales-Spielen (Sonic R, Mickey Mania) haben die Entwickler den letzten Feinschliff vergessen. Dennoch ist Rascal ein technisch gutes 3D-Hüpfspiel mit wunderschönen Grafikeffekten und 18 Levels in sechs verschiedenen Welten. Insbesondere jüngere Playstation-Fans sollten auf Zeitreise gehen.

Ulrich Steppberger meint: Rascal hinterläßt gemischte Gefühle: Die Hauptfiguren strahlen einen skurrilen Charme aus und einige der Welten wie z.B. das Labor motivieren mit einer grafisch tollen Ausstattung zur Entdeckungstour, andere dagegen wirken eher fade. Auch das Spieldesign wirkt unausgewogen: Die automatische Kamera wählt öfters eine wenig übersichtliche Perspektive oder bleibt sogar in einer Wand hängen. Nach­regeln oder Euch umsehen könnt Ihr nicht, wichtige Details oder Gegen­stände bleiben so manchmal im toten Winkel verborgen. Neben unglücklich plazierten Gegnern trefft Ihr auch laufend auf nervige Kleinmonster, die unverhofft vor Euch auftauchen und mit der Blasenkanone nur schlecht zu treffen sind. Trotz dieser Mängel ist Rascal ein kurzweiliges Jump’n’Run, an Croc oder Jersey Devil kommt es jedoch nicht heran.

Grafisch hübsches 3D-Jump’n’Run mit tollen Lichteffekten. Spiele­risch eher für jüngere Semester geeignet; mäßige Steuerung.

Singleplayer73
Multiplayer
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