Rascal – im Klassik-Test (PS)

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Ein alter Menschheitstraum wird wahr – zumindest für den pubertären Racker Rascal: Der naßforsche Jüngling erprobt sich in der Kunst des Zeitreisens. Allerdings ist das bevorstehende Abenteuer kein spaßiger Schul­ausflug, sondern eine ernsthafte Angele­genheit. Rascal sucht nach seinem Vater Casper Clockwise, der von dem Zeit-Banditen Chronos entführt wurde. Sollte Rascal erfolgreich sein, korrigiert er ganz nebenbei Chronos‘ schurkische Zeit-Verbrechen und rückt der Lauf der Geschichte zurecht.

Rascal startet zu Hause im Labor seines erfinderischen Erzeugers und durch­stöbert die verschiedenen Räume nach Level-Portalen: Insgesamt sechs Welten muß er durchkämmen – vom mittelalterlichen Schloß mit gar fürchterlichen Rittersleuten bis zum Wilden Westen mit Cowboys und Indianern. Außerdem ­besucht Rascal die Heimat der Azteken, schwimmt in Atlantis durch versunkene Schatzkammern und erkundet ein Pira­tenschiff. Jede der sechs Welten erlebt Rascal in den drei Zeitzonen Vergan­gen­heit, Gegenwart und Zukunft. So mutiert das einst prunkvolle Piratenschiff zum versunkenen Schiffswrack in der Gegen­wart und taucht Jahre später in der Wüste auf.

Um diese fantasievolle Geschichte in Szene zu setzen, bemüht Psygnosis eine konsequente 3D-Optik. Im Stil von Super Mario 64 und Croc läuft Rascal durch eine völlig freie 3D-Umgebung, die Eurem Erkundungsdrang kaum Grenzen setzt. Nutzt Ihr das digitale Joypad, dreht sich Rascal via Links/ rechts-Kommandos um die eigene Achse, um dann stets in Blickrichtung vorwärts zu gehen bzw. vorsichtig rückwärts zu tapsen. Das Analog-Pad wird ebenfalls unterstützt und erleichtert die gewöhnungsbedürftige Steuerung etwas. Dummerweise könnt Ihr den Blick­winkel nicht prinzipiell ändern, sondern die Kamera via L/R-Tasten nur vordergründig schwenken. Bewegt sich Rascal, setzt sich stets die Standard-Perspektive durch. An manchen Stellen ist dies etwas unglücklich, da man kurzzeitig die Übersicht verliert und Gegenstände übersehen könnte.

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