
Meinung
Kai Schmidt meint: Ich muss zugeben, der Kern des Spiels hat mich nicht vom Hocker gehauen. Die Schleich- und Fluchteinlagen sind mir zu gescriptet, die Rätsel generell zu schnell durchschaut, und es gibt einen Hauch zu viel Trial & Error. Allerdings ist Tarsiers Werk dennoch ein wunderbarer Koop-Knaller, dessen Faszination sich durch die geforderte Koordination der Spieler und die unglaubliche Atmosphäre begründet. Wer für subtilen ”Arthouse-Grusel” empfänglich ist, dürfte einige unruhige, von den verstörenden Bildern heimgesuchte Nächte vor sich haben. Zudem fordert die (etwas prätentiöse) Geschichte des Spiels ihre Interpretation ein und spukt lange im Kopf herum. Denn wie schon bei Little Nightmares gilt auch hier, sobald der Abspann läuft: ”Hä?” Die Handlung ist so abstrakt, dass ein freispielbarer Audiokommentar der Entwickler keine schlechte Idee wäre.








Ich habe neulich mal die Demo runtergeladen, muss ich aber noch ausprobieren 😉.