Rebel Galaxy – im Test (PS4)

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Die jahrelange Durststrecke in Sachen Weltraumsimulationen scheint vorbei. Denn neben Elite Dangerous und Starpoint Gemini 2 freuen sich Konsolenzocker auch über Rebel Galaxy. Das stellt Raumschlachten in den Mittelpunkt, in denen Ihr Gegner mit Eurem ausbaubaren Raumkreuzer aufmischt. Dabei fühlt Ihr Euch in die Schiffsduelle von Assassin’s Creed IV: Black Flag versetzt, denn die Steuerung funktioniert genauso: Mit Euren Bordkanonen visiert Ihr gegnerische Dickschiffe an und gebt ihnen die volle Breitseite. Kleine Jäger dagegen knallt Ihr mit frei drehbaren Geschützen weg – wahlweise manuell oder automatisch. Im rechten Moment aktiviert Ihr den Deflektor, der kurzzeitig unverwundbar macht. Denn Eure Schilde an den vier Bordseiten nutzen sich schnell ab. Zwar ist ein wenig Kampftaktik vonnöten, doch viel mehr kommt es auf Feuerkraft an. Euren austauschbaren Kreuzer stattet Ihr in Raumstationen mit Primär- und Sekundärgeschützen aus. Das nötige Geld erhaltet Ihr durch Kampagnen- und Nebenmissionen. Dabei handelt Ihr mit Waren, sammelt Container, fahndet nach Schätzen und schürft Rohstoffe. Große Entfernungen überbrückt Ihr per Warp-Antrieb, ins nächste System gelangt Ihr per Sprungantrieb. Ungewohnt ist die eingeschränkte Bewegung, denn Euer Schiff bewegt sich nur in der Horizontalen – das gesamte Spiel läuft nur auf zweidimensionaler Ebene ab. Optisch ist dank hübschen Explosionen, gleißenden Sonnen, schicken Planeten und plappernden Barkeepern an Außenposten einiges geboten. Die Ohren erfreuen sich an krachigem Country-Rock, der die Wildwest-Atmosphäre unterstreicht.

Thomas Stuchlik meint: Nichts Neues im Weltall! Genau wie seine Genrevettern setzt auch Rebel Galaxy mit Raumschlachten, Handel und Piraterie auf konventionelle Beschäftigung, die streckenweise an Sid Meier’s Pirates! erinnert. Die Mixtur spielt sich jedoch actionlastiger, da Ihr ständig Feindkontakt habt. Erst mit ausgebauten Waffensystemen kriegt Ihr auch dickere Gegner klein, ansonsten bleibt nur die Flucht. Die Jagd nach Ausrüstung und Geld fesselt durchaus länger an den Bildschirm. Das Piraten-Dasein ist grafisch und spielerisch seichter als in Elite Dangerous, aber nett für zwischendurch.

Seichterer, dafür actionreicherer Verwandter von “Elite Dangerous“.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound