Red Steel 2 – im Klassik-Test (Wii)

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Meinung

Philip Ulc meint: Red Steel 2 legt den Fokus auf die gut zu steuernden Kämpfe, die von der MotionPlus-Technik spürbar profitieren. Denn so reihe ich fette Combo-Attacken aneinander, die ich sogar gelegentlich mit den ansonsten unbrauchbaren Schusswaffen ergänze. Der Rest ist allerdings Staffage, weil mir das Spiel zu viel abnimmt: Euer Held kann weder selbstständig hüpfen noch klettern – betätigt stets den A-Knopf, wenn Ihr zur körperlichen Ertüchtigung aufgefordert werdet. Orientierungssinn ist ebenfalls keiner gefordert, die übersichtliche Karte nimmt Euch jede Schaltersuche ab. Das ist zwar komfortabel, veranschaulicht aber auch das unlogische und nicht nachvollziehbare Leveldesign. In der auf Dauer monotonen Schwertaction bleibt letztlich keine Spielspaß-Narbe zurück – denn dafür sind Story und Missionsverläufe nicht tiefschürfend genug.

Matthias Schmid meint: Woran liegt’s? Red Steel 2 sieht schick aus, die Steuerung flutscht und die Duelle sind fetzig inszeniert. Trotzdem will der Funke nicht recht überspringen: Die Gegner sind zu gesichts-, die Level zu leb- und das Missionsdesign zu einfallslos. Das stupide ’Labern, Move lernen, Auftrag holen, alle erschießen’-Grundgerüst wird ohne Gnade durchexerziert – das alt­backene Spiel- und Leveldesign passt so gar nicht zum modernen Look und der flotten Bewegungssteuerung. Vor allem im letzten Spieldrittel nehmen die Schwertkämpfe an Fahrt auf – um die anspruchsvolleren Feinde zu fällen, müsst Ihr Euer (Special-)Move-Repertoire gekonnt einsetzen. Einen Mehrspieler-Part bietet Red Steel 2 leider nicht, dafür könnt Ihr im Challenge-Modus in allen sieben Story-Kapiteln High Scores nachjagen.

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Max Snake
17. Februar 2026 15:26

Auf der Gamescom 09 konnte ich kurz anspielen und erhoffte ein gutes Ego-Shooter für die Wii.

Naja